#deinwechseljahr


#deinwechseljahr – Leben im Rhythmus der Jahreszeiten

 

Warum dieser Blog?
Unser Anliegen in diesem Jahr ist es dir Monat für Monat aufzuzeigen, wie man im Rhythmus der Natur bleibt und dadurch seine Vorhaben, sei es persönlicher oder beruflicher Art, besser umsetzen kann. Dazu nutzen wir altes Wissen und neue, wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der medizinischen als auch der neurobiologischen Disziplin.

Altes Wissen und neuste Erkenntnisse sind keine Gegensätze, sie ergänzen sich, so dass jeder im Rhythmus der Jahreszeiten (s)eine innere Stärke und Klarheit wiedergewinnen kann.
Wir werde dir jeden Monat etwas über den laufenden Monat erzählen und am Ende eine kleines Monatsspiel für dich einbauen.
Möchtest du die komplette sprich uns einfach an.

Für mich, ist der Januar der gefühlt längste Monat des Jahres.

Stimmst du mir zu?

Pünktlich zu Neujahr, fasse ich jährlich den Entschluss, endlich meine ‚guten Vorsätze‘, mehr Sport zu treiben, eine Diät anzufangen und prinzipiell gesünder leben, in die Tat umzusetzen. Voll mit »Neujahrsenergie«, Motivation und Elan, stürze ich mich ab dem 02. Januar in meine Vorhaben. Die erste Woche klappt ganz gut. In der zweiten Woche wandern schon wieder kleine ungesunde Dinge in den Einkaufskorb und in der dritten Woche ist es eigentlich viel zu kalt, um zum Sport raus zu gehen. So bin ich also bereits Mitte des Monats frustriert und unausgeglichen. Schlimmer noch: Meine »Jahresanfangsenergie« ist total verpufft.

Wie kann das sein?

Der Januar ist der kälteste Monat und steht von alters her für Stille, Ankommen und Einkehr sowie für »Janus«, dem Herrscher der Zeit. Mit seinen beiden Gesichtern blickt er sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. In der Natur ist alles auf seine wesentliche Struktur reduziert. Die Pflanzen und Tierwelt haben ihre Energie heruntergefahren und sind in der Ruhephase. Draußen gibt es jetzt nicht viel zu tun. Die Natur ist im Umwandlungsprozess. Das Neue wird noch vom Alten überlagert und kann noch nicht erwachsen.

Alleine dieser Umstand zeigt mir auf, dass meine gefassten Vorsätze nicht dem natürlichen Rhythmus der Natur und auch nicht dem Rhythmus in mir entsprechen. Somit ist es eigentlich kein Wunder, dass die Januar-Vorhaben zum Scheitern verurteilt sind. Auch schon deshalb, weil unsere Ernährungsgelüste eher zu wärmenden, sättigenden und Kraft gebenden deftigen Speisen tendieren. 😉

Viel gescheiter wäre es, wenn wir tatsächlich das Ende des Dezembers dazu nutzen würde, das Neue zu planen. Aber was machen wir stattdessen? Wir laufen gehetzt von einer Anforderung zur nächsten, um irgendwie die Weihnachts-Feiertage zu „überstehen“ und schwupps, steht bereits Silvester vor der Tür. Und wieder sind wir im Organisationsmodus. Das hat zur Konsequenz, dass wir am Ende des Jahres nicht nur erschöpft sind, sondern uns mehr und mehr von uns selbst entfernen. Wir sind weder in der Lage, die eigentlichen „ruhigen“ Tage zwischen den Jahren zu nutzen, um Kraft zu schöpfen, noch sich zu beantworten, wie man seine Zukunft gestalten will. Worauf will man bauen? Was darf bleiben? Was soll geändert werden?

Altes Wissen „sagt“, dass die letzten Tage des Jahres, die Zeit des ruhigen Reflektierens ist. Gedanken sollen sich setzen, langsam reifen dürfen. Der Januar ist also keinesfalls der Monat, indem auf dem Biegen und Brechen sofort alles umzusetzen ist.

Nein. Wie oben beschrieben, er ist der Monat des langsamen Angehens in der Akzeptanz, dass die Prozesse des Wandels und der Veränderung erst in Schwung kommen müssen. Auch in uns.

Mein Anliegen in diesem Jahr ist es dir Monat für Monat aufzuzeigen, wie man im Rhythmus der Natur bleibt und dadurch seine Vorhaben, sei es persönlicher oder beruflicher Art, besser umsetzen kann. Dazu nutze ich altes Wissen und neue, wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der medizinischen als auch der neurobiologischen Disziplin.

Altes Wissen und neuste Erkenntnisse sind keine Gegensätze, sie ergänzen sich, so dass jeder im Rhythmus der Jahreszeiten (s)eine innere Stärke und Klarheit wiedergewinnen kann.

Ich werde dir jeden Monat etwas über den laufenden Monat erzählen und am Ende eine kleines Monatsspiel für dich einbauen.

»Hole dir hier das Januar-Spiel:
Dein Energiespeicher, den gerade jetzt sind
Verständnis und Fürsorge für den eigenen Energiehaushalt wichtig!«


Wenn du mehr darüber wissen möchtest und die kompletten Übungen mitmachen möchtest, melde Dich einfach an oder schreibe uns info@warumwerkstatt.de.
Wir freuen uns auch auf deine Erfahrungen und Feedback.

Endlich, der zweite Februar, die Morgendämmerung!

Heute ist der Tag, an dem uns die Sonne nun jeden Morgen früher begrüßt. Die frische neue Energie ist spürbar und das muntere Gezwitscher der Vögel erfüllt die Luft.

Das Neue(jahr) beginnt.
Der Februar bringt viele Mythen, Geschichten und Traditionen mit sich. So kennen wir aus der christlichen Tradition den Tag als Maria Lichtmess und dank Hollywood wissen auch viele das heute der Murmeltiertag ist, aber es ist auch die die Zeit von Frau Holle und Jack Frost, Karneval und Imbolc.

Hast du eine Februar Tradition oder Geschichte?

Wusstest du, dass der Name »Februare« auf lateinisch reinigen bedeutet? So ist es wohl auch keine Wunder, dass es bei manchen dem natürlichen Rhythmus entspricht in dieser Zeit ein »Detoxing« einzuplanen. Nun werden endlich die letzten Reste der Weihnachtszeit in Kisten verbannt und du spürst das verlangen in allen Lebensbereichen „klar Schiff“ zu machen.

Zwar ist es und kann es noch einmal richtig frostig werden, aber vielleicht spürst du damit auch die neue Energie und Frische. Der Wunsch nach deftigen Essen wechselt in die Lust nach frischem, grünem, leichterem Essen. Es ist die Zeit, sich der „Winterröllchen“ zu widmen. Jeder hat so seinen eigenen Einstieg. Manche beginnen am  Aschermittwoch, andere wieder schwören auf den Februar-Vollmond um mit einer innerlichen Reinigung zu beginnen. Sicher ist aber, dass dich die neue Energie jetzt bei all deinen Vorhaben unterstützt.

Der Februar ist aber nicht nur die Zeit der Reinigung, sondern auch der persönlichen inneren Planung. Schließe nun »Liegengebliebenes« ab. Es zählt das JETZT! Nutze die Zeit der Frische und Klarheit zu einem Neubeginn.
Vielleicht ist jetzt die Zeit für dich, dir über dich und deine verschiedenen Rollen und Spielplätze Gedanken zu machen.  
Es macht tatsächlich Spaß sich klar zu werden, wer man ist und vor allem wer man sein will. Den…

»…allem Anfang wohnt ein Zauber inne …«

Jeder von uns hat in seinem Leben so viele Rollen. Manche davon sind uns von Geburt aus gegeben andere mit der Zeit gewachsen, geblieben und/oder verschwunden.
Mich bringen Sätze wie „Irgendwie bist du nicht du selbst“ oder „Ich habe dich anders in Erinnerung“ von Zeit zu Zeit ins Wanken. Wer hört schon gerne, dass er nicht mehr er selbst sei?

Mach mit beim Februar-Spiel:
Bühne frei für dein Theater des Lebens

Finde heraus, welche Rolle(n) du spielst, was oder wer in deinem Leben eine Rolle spielt und vor allem welche DU in Zukunft spielen willst.


Wenn du mehr darüber wissen möchtest und die kompletten Übungen mitmachen möchtest, melde Dich einfach an oder schreibe uns info@warumwerkstatt.de.
Wir freuen uns auch auf deine Erfahrungen und Feedback.


Wenn Du magst kannst Du uns gerne auch schreiben.
Wenn Du Tipps & Tricks oder auch Fragen hast für bzw. an uns hast,
oder auch etwas, was Du mit uns Teilen möchtest, schreibe uns.
Wir freuen uns auf Deine Nachricht.


Eine Bemerkung an Rande zur Ansprache:
Da sich mein Vorhaben über zwölf Monate erstreckt, habe ich mich entschlossen, als Ansprache ein respektvolles »Du« zu nutzen. Innerhalb dieser zwölf Monate werden wir uns in einen persönlichen Entwicklungsprozess begeben, wobei mir das »Sie« dafür zu förmlich erscheint. Auch versuche ich möglichst neutral in der Ansprache zu bleiben. Sollte es sich jedoch nicht umgehen lassen nutze ich, aus Gründen der besseren Lesbarkeit, die männliche Schreibform.

Dein Weg zur mentalen Stärke


 

Hast du nicht auch manchmal das Gefühl, dass dich das Leben kräftig durchschüttelt?
Manchmal können unsere eigene Identität und unsere bisherigen (Lebens-) Konzepte ins Wanken geraten, oder sich ganz auflösen. Das Alte trägt nicht mehr und das Neue findet noch nicht richtig seinen Weg. Phasen der Veränderung erleben wir in unseren Leben immer wieder.

Wir stellen dir unter der Rubrik »Mentale Stärke« immer mal wieder kleine Hilfestellungen vor.

Klick dich einfach mal durch, oder melde dich einfach  hier an.
   

Vielleicht geht es Dir wie uns: Im Grunde bis Du bis jetzt, doch ganz gut durch die Corona-Ereignisse gekommen, hast dennoch das Gefühl, dass für Dein Wohlbefinden noch Luft nach oben ist. Oder hat Dich der „Neue normale Alltag“ aus Home Office und Social Distancing komplett auf dem falschen Fuß erwischt und Du hoffst auf Impulse, um gelöster und widerstandsfähiger durch den Alltag zu gehen?

Vielleicht magst Du mit uns in das Thema Resilienz – die Fähigkeit des Menschen, nach Schicksalsschlägen wieder aufzustehen und in einen seelischen Normalzustand zurückzukehren – einsteigen.

Resilienz oder seelische Widerstandsfähigkeit scheint einigen Menschen schon in die Wiege gelegt worden zu sein. So kennen wir alle Frohnaturen (Optimisten) und Miesepeter (Pessimisten). Trotz unterschiedlicher „Startbedingungen“ tendieren die meisten jedoch zur Mitte.

Es liegt aber nicht nur an unseren Genen. Schon in der Kindheit können die Weichen für eine innere Stärke gelegt werden. Aber auch im Erwachsenenalter können wir bestimmte Techniken und Haltungen erlernen, um resilienter zu werden. Denn wir alle wollen „nicht so leicht umgehauen werden“, oder „leichter hochkommen, wenn es uns einmal umgehauen hat.“

Aber es gibt nicht den Punkt oder die 3 Schritte für das Erlangen von innerer Stärke, nein, es variiert von Menschen zu Menschen.

So wollen wir dir auch mit unseren Impulsen nicht das allumfassende Heilmittel anbieten, sondern wir wollen vielmehr Deinen persönlichen Resilienz-Werkzeugkasten mit verschiedenen Techniken und Übungen füllen. Du kannst dann entscheiden, was für Dich funktioniert. Resilienz verlangt Eigeninitiative, Coaching-Impulse können aber hilfreiche Anstöße geben.

Das Programm startet mit einer Bestandsaufnahme – und mit einer wichtigen Fehlannahme, die Veränderungen regelmäßig im Weg steht. Du kannst die sieben Faktoren der Resilienz kennenlernen und mit Übungen herausfinden, ob diese Deine persönliche Krisenfestigkeit erhöhen können.

Lust darauf mitzumachen?
Melde Dich an, oder schreibe uns unter info@warumwerkstatt.de


Die sieben Faktoren der Resilienz:

  1. Emotionssteuerung
  2. Impulskontrolle
  3. Optimismus
  4. Selbstwirksamkeit
  5. Empathie
  6. Kausalanalyse
  7. Zielorientierung

Selbstwirksamkeit – Spiel mit uns den Change-Würfel

Das Gefühl der Kontrolle über
das eigene Leben ist die
wichtigste Voraussetzung für
körperliche und seelische
Balance.
­- R.K. Sprenger –

Kannst Du Dich noch an unseren Newsletter im Mai erinnern? Weißt Du noch, was wir geschrieben haben? Nein? Dann hier noch einmal der Anfang:

„Auf einmal ist alles anders. Ein für uns nicht sichtbares „Etwas“, hält uns plötzlich in Schach und dirigierte in jeglicher Hinsicht unseren Alltag. Verbote und Einschränkungen folgten…“

Alles war geplant, fix und fertig. Das Thema stand. Wir waren bis vor einer Woche vorbereitet, Euch einen wunderbaren Geistesblitz-Abend anzubieten. Nun müssen auch wir uns leider den Regeln der Quarantäne beugen.
Aber wir wären nicht die, die wir sind, wenn es uns nicht gelingen würde, das Beste aus der Situation zu holen und uns eben NICHT aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Wir wollen durch die neuen Herausforderungen weder blockiert, vernebelt noch handlungsunfähig sein.

Nein. 

Entschlüssele deine „Gleichgewichtsfresser“ um die Aspekte Deiner Selbstwirksamkeit wieder ausbalancieren.

Dafür haben wir für dich unseren Change-Würfel entwickelt, den du dir bei uns anfordern kannst. Damit wirst du spielerisch dein Potential wiedererkennen und ausschöpfen können.

Macht einfach mit ….Wenn Du ihn haben möchtest, melde Dich  oben an, oder schreibe uns unter info@warumwerkstatt.de


Wenn Du magst kannst Du uns gerne auch schreiben.
Wenn Du Tipps & Tricks oder auch Fragen hast für bzw. an uns hast,
oder auch etwas, was Du mit uns Teilen möchtest, schreibe uns.
Wir freuen uns auf Deine Nachricht.

Unsere Spiegelwelt

Pferde an der Heuraufe auf dem Hof Akita ©WARUMWerkstatt

 

Aus unserem letzten Geistesblitz-Event ‚Spiegel Dich im Pferd“, haben wir eine kleine Sequenz zusammengestellt und Uschi Weidenbusch-Baist, die Fachfrau vom Hof Akita in Sachen Pferde und innere Führung, kommentiert es für Euch! Lies auch nach, was mit einem Perspektivenwechsel möglich sein kann. 

In jedem Quartal findet ein »Spiegel dich im Pferd-Tag« kostenfrei in lockerer Runde statt. Es ist immer wieder eine einmalige Erfahrung.

Der Be-Wertespiegel

Würde es Dir gefallen,
wenn Du deine Wahrnehmung
von Deiner Interpretation trennen könntest?

Gar nicht so einfach, oder? Sind wir nicht ständig im Modus des Bewertens?
Von Situationen und Ereignissen, von Menschen, die in diesen Zusammenhängen stehen oder uns begegnen? Unabhängig davon, ob wir eng oder weniger eng mit ihnen verbunden sind? Sie uns im wahren Leben begegnen oder auch in den sozialen Medien? 

Über alles und Jeden bilden wir uns blitzschnell, in Sekunden eine Meinung, und sind davon überzeugt, dass es die Wahrheit ist.
Die Wahrheit ist jedoch, dass unsere Wahrnehmung und Interpretationen ein höchst persönliches und subjektives Gut sind. Entsprungen und begründet auf unseren Erfahrungen und den damit verbundenen Emotionen, Gefühlen und Empfindungen, die wir dazu auf unserer Festplatte abgespeichert haben. Mit Hilfe dieser Festplatte „ordnen“ wir also Menschen und Geschehnisse ein. Von dieser „Verortung“ sind wir abhängig. Bewusst, in den meisten Fällen jedoch unbewusst. Sie, die Verortung und Bewertung, entscheidet darüber, was wir denke, fühle und auch wie wir handeln.

Wechseln wir doch mal die Perspektive und schauen uns das Thema Wahrnehmung und Interpretation aus Sicht der Pferde an!

Von der Beobachtung einer Pferdeherde können wir einiges für uns einiges mitnehmen und lernen. Eine Pferdeherde, die auf der Weide steht oder an einer Heuraufe frisst, wirkt auf uns zunächst sehr gemächlich und beruhigend. Dennoch registrieren wir ein Ohrenanlegen, ein Kopfheben, eine kleine Seitwärtsbewegung, ein Schnaufen und vieles mehr. Wir beobachten, wie es kurzfristig zu kleineren Rangeleien unter den Pferden kommt und es sich kurz danach auch wieder beruhigt. So, als sei nichts gewesen. Den ungeübten Beobachtern, fällt es schwer, die einzelnen Reaktionen und Geschehnisse der Pferde hinsichtlich ihrer Bedeutung richtig zu verstehen.

Was tun wir instinktiv?

Wie legen unsere persönlichen Maßstäbe des Bewertens an und können erfahren, dass einiges von dem was mir meinen, dass es zwischen den Pferden passiert sei stimmt, aber ganz viel eben nicht. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes unserer persönlichen Interpretationen „aufgesessen“.

So ergeht es uns doch häufig auch im wahren Leben, also in der Begegnung mit Menschen, richtig? Manche Reaktionen oder Interaktionen interpretieren wir sofort als Konflikt, schnell fühlen wir uns übervorteilt, ausgenutzt, hintergangen und ziehen uns „gesäuert“ zurück. Wir beurteilen und bewerten das Verhalten und die Aussagen des anderen und stecken ihn, oder „es“, vorschnell in eine Schublade. Schublade auf und zu.

Bei Pferden ist es nichts so!

Pferde drücken direkt, ehrlich und sofort ihre Wünsche sowie ihr Missfallen aus und der Rest der Herde reagiert darauf.

Entweder wird dem Bedürfnis oder dem Anliegen des Pferdes entsprochen oder eben nicht. Dabei gibt es sicherlich mehrere Stufen des Abgrenzens und manchmal wird der Konflikt auch körperlich deutlich ausgefochten. Aber im nächsten Moment ist wieder Frieden da. Die Pferde tragen sich untereinander nichts nach, weder das Erfüllen eines Wunsches und auch nicht das Nicht-Erfüllen.

Letztendlich ist die Herde für das Pferd alles. Die Aufgabenverteilung der Pferde untereinander sorgt dafür, dass jedes Herdenmitglied genug zu essen und zu trinken bekommt, sein Schlafbedürfnis erfüllen wird und die Zuwendung bekommt, die es braucht. Pferde sind wertfrei im Umgang miteinander und vor allen Dingen, nicht nachtragend.

Für Pferde ist es, wie es ist. Hier und Jetzt.

Es hilfreich, besonders derzeit, wenn wir im Umgang miteinander öfters mal unsere Beobachtungen und das eigene Urteil in Frage stellen. Wenn wir versuchen, wertfreier zu beobachten und die Beweggründe des anderen wirklich verstehen zu wollen. Auch mal durch bloße Nachfrage? Hin zu statt weg von…

Vielleicht gelingt es uns dann, neue, ganz kreative und konstruktive Wege zu gehen, um gemeinschaftliche Lösungen zu finden und eine Situation (oder was auch immer) wertfrei hin- und anzunehmen, was sie letztendlich nur ist: eine Situation.

Klarheit mit SWOT am Pferd

Auf einmal war alles anders.
Ein für uns nicht sichtbares „Etwas“, hielt uns plötzlich in Schach und dirigierte in jeglicher Hinsicht unseren Alltag.
Verbote und Einschränkungen folgten, viele Menschen erlitten Leid in Krankheit und Trauer, Existenzen auf dem Scheideweg. Eine nie erwartete Bedrohung steht also direkt vor unserer Tür.
So etwas kannten wir doch nur aus Filmen, oder? Doch nicht hier bei uns in Deutschland oder in Europa….
Plötzlich war uns allen klar, in welchen Abhängigkeiten, wir als Gesellschaft und jeder für sich betrachtet, steht.
Alles wurde infrage gestellt, Routinen unterbrochen.

Aber – es gab nicht nur Stillstand, richtig? Gab es nicht auch Platz für eine veränderte Achtsamkeit, spontaner Hilfsbereitschaft, unerwartet kreativer Lösungen, freundliche Solidarität und echtes Interesse am anderen?

Zwar konnten nicht alle, so wie die Natur, durch das Nachlassen von Hektik und dem Immer-Nur-Funktionieren-Wollen, aufatmen. Manche von uns fanden sich plötzlich in neuen Herausforderungen des „Immer-erreichbar-seins“ wieder.
Was verbirgt sich hinter den Schlagworten: Homeoffice, Homeschooling und „Wir machen es jetzt Digital“?

Wie schnell verliere ich MICH in diesem Sumpf?

Für uns alle rücken große Fragen, in das Zentrum unseres Seins:
Was macht diese unsichtbare Bedrohung tatsächlich mit mir?
Wo an welcher Stelle verliere ich mich selbst und lasse mich durch andere Meinungen und Einstellungen verunsichern?
Warum und wodurch werden in mir Ängste geweckt?
Warum falle ich in eine Lethargie, werde handlungsunfähig?
Welche Hindernisse oder (schön verdrängte) Schatten vergangener Tage stellten sich mir in den Weg, von denen ich glaubte, sie seien längst abgearbeitet?
Wo ziehe ich Grenzen, komme wieder zu mir selbst und finde neue, ungeahnte Ressourcen, die mich in eine andere Energie bringen?

Wenn wir diese Krise als „geschenkte“ Zeit zum achtsamen Wahrnehmen, zum Nachdenken UND zum Umdenken nutzen, dann kann Großes entstehen. Lasst uns gemeinsam diese Chance ergreifen und die Gelegenheit nutzen, anders auf unser Leben zu schauen. Vielleicht gelingt es uns, der Wirklichkeit eine wahrhaftig, besser Wendung zu geben. Zum Wohle aller und uns selbst. Mit unserer „SWOT-Analyse mit Pferd“, die wir an die Fragen dieser aktuell dynamischen Zeit angepasst haben, kommen Sie zu ungeahnten Erfahrungen. Und finden so leicht und unbeschwert Antworten durch Ihre Gedanken und Gefühle.

»Verschieberitis« oder Prokrastination

Wir neigen oftmals dazu, dass wir unangenehme Tätigkeiten – wie das Lernen für Prüfungen, das Erledigen der Steuererklärung oder das Öffnen vermeintlich schlimmer Briefe, das ständige Zuspätkommen zu Terminen, etc. – lieber „aufschieben“ als sie sofort zu erledigen.
Manchmal kann dieses Aufschieben ein solches Ausmaß annehmen, dass wir erheblich darunter leiden und uns innerlich ständig unter Druck gesetzt fühlen.

Prokrastination, so die wissenschaftliche Bezeichnung, ist zwar in vielen Fällen ähnlich, aber es gibt verschiedene prokrastinationsfördernde Faktoren:
Probleme in der Prioritätensetzung, mangelnde oder unrealistische Planung, Schwierigkeiten in der Abgrenzung gegen alternative Handlungstendenzen,
Defizite im Zeitmanagement oder in der Konzentrationsfähigkeit,
Abneigung gegen die Aufgabe, Angst vor Versagen oder Kritik,
Fehleinschätzungen der Aufgabe oder der eigenen Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.
Wer aber wirklich produktiv sein möchte, sollte sich seinen „fördernden Faktoren“ bewusst werden und mit den Ausreden endgültig Schluss machen.

Wenn Du Lust und Laune hast, beim nächsten „Beobachtungs-Event“, dabei zu sein, dann melde Dich hier an. Der Event findet einmal pro Quartal kostenfrei statt.

Wir freuen uns, wenn Du uns schreibst, wie Dir die Pferdesequenz gefallen hat oder
was Dir im Zusammenhang mit dem Thema Pferd und/oder
zu unseren anderen Rubriken ein- oder auffällt!