#deinwechseljahr


#deinwechseljahr – Leben im Rhythmus der Jahreszeiten
 

Warum dieser Blog?
Unser Anliegen in diesem Jahr ist es dir Monat für Monat aufzuzeigen, wie man im Rhythmus der Natur bleiben, und dadurch seine Vorhaben, sei es persönlicher oder beruflicher Art, besser umsetzen kann. Dazu nutzen wir altes Wissen und neue, wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der medizinischen als auch der neurobiologischen Disziplin.

Altes Wissen und neuste Erkenntnisse sind keine Gegensätze, sie ergänzen sich, so dass jeder im Rhythmus der Jahreszeiten (s)eine innere Stärke und Klarheit wiedergewinnen kann.
Wir erzählen dir jeden Monat eine Kleinigkeit über den laufenden Monat und bauen eine kleines Spiel, passend zum jeweiligen Monat und unserem biologischem Rhythmus, für dich ein.

 

Wenn Du magst kannst Du uns gerne auch schreiben.
Wenn Du Tipps & Tricks oder auch Fragen hast für bzw. an uns hast,
oder auch etwas, was Du mit uns Teilen möchtest, schreibe uns.
Wir freuen uns auf Deine Nachricht.


“Erkenne den Reichtum, der dich umgibt, und in dir ist.”

Der Juli

Im ursprünglichen Kalender, war er der fünfte Monat des Jahres und wurde 46 v. Chr. nach Julius Caesar, dem römischen Staatsmann, benannt. In früheren Zeiten wurde er auch „Heumonat“ genannt, da es die Zeit war, die erste Heuernte des Jahres einzufahren. Dies kennen wir auch heute noch so.

Der Juli, das ist Urlaubs- und Badezeit und vor allem die Zeit, für gemeinsames Tun mit allen die wir lieben, gepaart mit allem, was wir lieben. Alles geht ein bisschen gemächlicher und wir genießen die sommerliche Beschaulichkeit.

Auch in der Natur ist es ruhiger geworden. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Unsere tierischen Nachbarn haben ihre Kinder aus dem Gröbsten heraus und die meisten von ihnen haben das Nest bereits verlassen. Die Pflanzenkinder, die wir seit dem Frühjahr gehegt und gepflegt haben, gedeihen nun fast von alleine und müssen nur noch selten in die richtige Bahn gelenkt werden.  Die Sonne lockt uns raus und das weite Blau des Himmels macht auch unsere Herzen weit. Wir können uns entspannen und die Fülle sowie Üppigkeit der Natur genießen.

Ich liebe es, diese Zeit an der Nordsee – auf meiner Insel 😊 – zu verbringen. Hier ist es immer ein wenig kühler und es geht meist ein herrlicher Wind. Und dieser Wind ist es, der nicht nur den Duft des Wassers, sondern auch den der wilden Heckenrosen, die an den Dünenrändern wachsen, zu mir herüberträgt. Auf diese Besondere, und allgegenwärtige Rose, möchte ich dich diesen Monat aufmerksam machen.

Die wilde Heckenrose, wirkt mit ihrem wunderbaren Duft und ihrer Einfachheit, in unser Leben hinein. Sie ist, gerade auch wegen ihrer starken Dornen, authentisch. Anmut und Schönheit liegen in ihrer Einfachheit. Sie besticht nicht mit Extravaganz, sondern mit Würde, Bescheidenheit und ihrer Ausstrahlung. Das Geheimnis wahrhaftiger Größe liegt darin, das Einfache, Unmittelbare und darin Liebevolle zu würdigen. So ist sie die beste Begleitung, um ungeahnte, neue wie alte, Schätze zu entdecken. Du wirst mit ihr das Gute und Schöne ganz nahe bei dir in deinem Umfeld und vor allem bei dir selbst finden.

Heckenrosen begegnen uns in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Je nach unseren momentanen Gefühlen und Gedanken, spricht sie uns an. An manchen Tagen fühlen wir uns wie die robuste Kartoffelrose, dann wieder wie die empfindliche Goldrose oder aber wie die stachelige Zimtrose.

Die Wildrose lädt dich ein, deine Aufmerksamkeit auf die kleinen, scheinbar gewöhnlichen Dinge des Lebens zu richten und ihr Geheimnis zu ergründen.

Spüre in dich hinein und überlege dir, welcher Teil der Rose, in Gedanken und Gesprächen mit dir und in dir selbst, dominiert.  

Klicke hierauf und erkenne deine Klarheit mit dem Rosen-Spiel…


Sommer – genieße die Zeit der Fülle

Heute geht es nicht, wie sonst, um einen Monat, sondern um den Beginn einer Jahreszeit.

Am 21. Juni ist Sommeranfang, die Sommersonnenwende. Nicht nur für mich beginnt jetzt eine besondere Zeit. Mich erinnert der Mittsommer oder vielmehr der darauffolgende Johannistag an meine Kindheit und Jugend.
Ich durfte die meisten Sommer meiner Kindheit und Jugend bei meiner Oma auf dem Land verbringen. Raus aus der Stadt, rund herum nur Felder, Wiesen und Bauerhöfe. Ein Paradies für Kinder, auch wenn meine Spielgefährten und manchmal auch ich, in die bauernhöfischen Abläufe eingebunden wurden. Dennoch, es war die Zeit der endlosen Tage und der lauen Nächte. Und die schaurige, schönste und lebendigste Erinnerung habe ich an die Nächte die wir Kinder gemeinsam im Zelt im heimischen Garten verbracht haben.

Die spektakulären Sonnenuntergänge waren – und sind es noch heute – das schönste Johannisfeuer. Die Zeiten der Dämmerung dehnen die Helligkeit fast ins unendliche aus, und es scheint nicht richtig Nacht werden zu wollen. Einhergehend mit dem Sommer werden alle Probleme ein bisschen kleiner und wir sind voll Lebendigkeit und Lebensfreude.

 Wie empfindest du diese Zeit?

Ich möchte dich zu meinen Kindheitserinnerungen einladen. Hast du schon einmal eine Nacht unter freiem Himmel verbracht? Jetzt ist die beste Zeit dazu. Am geheimnisvollsten und schönsten ist es vom Mittsommer bis zum Johannistag, aber das mag vielleicht nur meine Erinnerung sein.

 Lust es zu probieren? Dann hier der Plan:

Erwähle dir einen Platz, an dem du dich gut fühlst. Schön ist es, wenn du dich schon ein-zwei Tage vorher mit den abendlichen Geräuschen des Platzes den du erwählt hast vertraut machst. Welche Vögel und Kleintiere sind deine Nachbarn und wie ist deren Schlafgewohnheit? Und dann kann es auch schon losgehen.

Im Grunde brauchst du einfach nur eine Decke oder einen Schlafsack und eine Isomatte. Okay, ich gebe zu, dass ich mittlerweile die Gartenliege bevorzuge 😊, aber das bleibt dir überlassen. Wichtig ist auch, einen Mückenschutz und vielleicht etwas zu trinken und zu essen dabei zu haben.

Mach es dir gemütlich. Selbst wenn du nicht die Möglichkeit hast dich in die freie Natur zu begeben, kannst du das nächtliche Spiel einfach zu dir einladen. Vielleicht hast du einen Balkon oder auch nur ein offenes Fenster. Auch wenn von dort dein Blick nicht gen Norden ist, zünde dir eine Kerze an, die den Sonnenuntergang und das Johannisfeuer symbolisiert. Mache es dir bequem und lausche dem immer ruhiger werdenden Nacht.

Es ist ein stilles und langes Schauspiel, an dem du nun teilnehmen wirst. Ohne Handy, ohne Buch, vielleicht nur mit einem Partner, mit dem du die Stille teilen kannst. Nur du und die Natur. Nimm in der Stille wahr, was sich verändert. In der Stille werden wir immer feinfühliger. Es tauchen neue Ideen, Erkenntnisse und Visionen auf. Vielleicht bekommst du auch wundervolle Begegnungen mit deinen tierischen Nachbarn geschenkt? Ich kann dir sagen, dass du diese Nacht nicht in einem tiefen Schlaf verbringen wirst, sodass du auch die Morgendämmerung vollkommen mitbekommen wirst. Ganz sicher hilft dir aber die Vogelschar beim Aufwachen, ganz egal wo du bist.
Du wirst sie spüren, die Kraft des Sommermorgens, die einen neuen wunderschönen Tag ankündigt. Wenn du magst, kannst du jetzt noch die Morgensonne mit dem Sonnengruß aus dem Yoga begrüßen.
Wenn du mit dem Sonnengruß nicht vertraut bist, findest du hier: Der Sonnengruss des Yoga eine gesprochene Anleitung.

Ich wünsche dir viel Spaß und eine spannende Nacht. Mehr zum Sommer erfährst du mit dem #deinwechseljahr Juli-Blog.

Juni – das volle Licht zum Wachsen und Gedeihen

Es ist so hell, wie zu keiner Zeit im Jahr. Der Juni ist das Tor zum Sommer, der mit dem längsten Tag und der kürzesten Nacht, der Sommersonnenwende am 21. Juni, beginnt.

Auch wenn es sich bisher noch nicht so angefühlt hat, bricht nun die Zeit der fast endlosen Tage und lauen Nächte an. Bei allen Herausforderungen, die jeder von uns in seinem Leben zu bewältigen hat, animiert uns der Sommer dazu, die Dinge etwas leichter zu nehmen.

Der Juni ist benannt nach Juno, der Göttin der Frauen, der Ehe und Führsorge. Sie wurde auch als Beschützerin von Rom verehrt, da ihr Krafttier die Gans, mit ihrem lauten Geschnatter vor Eindringlingen warnt.

Der Juni gilt als Rosenmonat, da nun die Rosen erwachen und zum Ende in voller Blüte stehen. Meine Lieblingsrose, ist die Pfingstrose. Ja, ich weiß, sie ist keine und blüht auch ein wenig vor den Rosen. Doch sie hat die Schönheit und die Größe der edelsten Rosen, jedoch ohne Dornen, die verletzen können. Sie weht leicht mit ihren hochstehenden Blüten in jedem noch so starkem Frühjahrssturm. Ihre pralle Knospe schützt sie mit einer dünnen Haut aus Wachs, die sich erst dann löst, wenn die Tage länger warm sind. Dann entfaltet sich in kürzester Zeit die volle Pracht der vielen Blütenblätter – sie wird immer üppiger, weiter und größer und ragt meist über ihre Nachbarschaft hinaus. Sie zeigt uns, dass ein achtsames Miteinander auch in noch so kleinen Beeten wichtig ist. So lässt sie rund um sich andere gedeihen, verkümmert jedoch, wenn sie Druck aus ihrer Nachbarschaft bekommt.

Diese prächtige Blume macht dich darauf aufmerksam, dass auch dein Umfeld spannend und geheimnisvoll sein kann, sobald du beginnst, genauer hinzusehen. Sie lehrt uns, achtsam mit unseren und den Grenzen der Anderen umzugehen.

Nicht zuletzt verkörpert die Pfingstrose das Ursprüngliche, Kindliche und Einfache und schenkt dir etwas von Unschuld und Vertrauen, da sie zart und ohne verletzende Dornen ist. So lädt sie dich ein, dich selbst, wie ihre Blütenblätter, immer weiter zu öffnen, tiefe Facetten freizulegen und dein wahres Selbst noch schöner zur Entfaltung zu bringen. Häufig trauen wir uns eine Entfaltung zu einer großen und üppigen Blüte selbst nicht zu und stehen nicht für unsere eigenen Bedürfnisse ein. Oft verwechseln wir das Thema Grenzen setzen mit einem egoistischen und selbstbezogenes Verhalten. Nein, vielmehr geht es um ein gesundes, ausgewogenes Selbstvertrauen. Wer mit sich selbst im Reinen ist, hat Verständnis und ist Offen für die Anliegen anderer und achtet deren Grenzen.

Zum Juni – Spiel:
Grenzen achtsam setzen

Mai – “Öffne dein Herz und genieße die Fülle des Lebens!”

 Keinen anderen Monat sehnen wir so herbei, wie den Mai. Ist doch der Übergang vom April auf den Mai – die Walpurgisnacht – die letzte Schwelle vom Winter zum Frühling.
Und tatsächlich fühlt es sich in diesem Jahr, nach dem kältesten April seit über 40 Jahren, auch noch so an!

Es heißt, der Monat Mai wurde benannt nach der Göttin Maia, der fünften Schwester der Plejaden, die das Füllhorn mit sich trägt. Sie ist die treue Weggefährtin für Seelenzwillinge, starke Freundschaften und Beziehungen.

So symbolisiert der Mai die Blütezeit, die Fülle und Fruchtbarkeit, aber auch den Genuss und das leidenschaftliche Leben. Er bringt unsere Kräfte zum Fließen. In uns bricht die Lust auf das Leben aus, wir suchen den Austausch mit anderen Menschen und haben Freude, am Draußen sein. Alles in der Natur strebt nach Vereinigung – und so auch wir.

Draußen sein, sich mit Menschen zu treffen, stellt uns auch noch in diesem Jahr vor kleinere Herausforderungen. Im Laufe unseres Lebens hat sich jeder von uns ein soziales Netzwerk aufgebaut, welches aus Familie, Freunden, Bekannten und beruflichen Kontakten besteht. In Krisenzeiten merken wir besonders, ob uns dieses Netz trägt oder ob es löchrig ist. Jeder Mensch in unserem Leben hat eine gewisse Wirkung auf uns und nimmt einen eigenen Stellenwert ein. Da gibt es die, mit denen man gut über Probleme reden kann und andere sind perfekt zum entspannten Feiern. Sicher würdest du auch nicht mit jedem in Urlaub fahren wollen. Manchmal haben wir jedoch auch Menschen in unserem Leben, die uns nicht guttun. Weil wir niemanden verletzen wollen, fällt es uns schwer, hier die Distanz zu suchen.

Schau mal genau hin, welche Menschen dich umgeben und welchen Einfluss sie auf dich haben. Mit wem verbringst du die meiste Zeit? Achte darauf, es sind nicht nur die Menschen, die dir am wichtigsten sind, sondern vor allem die, die am meisten in deinem Alltag oder in deinen Gedanken sind. Dein soziales Netzwerk ist dein „Beziehungsgarten“ und wie in der Pflanzenwelt, gleicht keine Beziehung der anderen. Alle wollen auf ihre Weise gepflegt werden. Genauso, wie du einen Garten hegen und pflegen würdest, mit Gießen, Unkraut jäten und verwelktes Laub herausnehmen, solltest du auch deinen Beziehungsgarten von Zeit zu Zeit durchforsten. Gerade in Krisen, offenbaren viele kleine Pflanzen ihre wahre Schönheit und Standfestigkeit, während andere schwammig oder sogar stachelig werden können.

Unser Mai – Spiel,
hilft dir dabei, deinen
»Beziehungsgarten« anzulegen oder neu zu ordnen!

April, April der macht, was er will

Wusstest du, dass der Brauch seine Mitmenschen am ersten April in den April zu schicken bereits seit dem 16. Jahrhundert existiert? Eine Theorie dafür bezieht sich auf die Kalenderreform von 1564, wonach der Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar geändert wurde. Da Nachrichten sich damals noch nicht so schnell verbreiteten, luden die Menschen, die nicht direkt am Hofe von König Karl IX waren, zum Neujahrsfest am 1. April ein. Der Hofstaat, der sich zwar lustig machte, folgte dennoch den Einladungen, um mit den Adligen und ihrer Unwissenheit Scherze zu treiben.    

Der Name April geht zurück auf das lateinische Wort »aperire« und bedeutet »öffnen«. Doch gestaltet sich das „Öffnen“ gerade im April etwas schwierig.
So wie das Wetter, sind auch wir noch nicht so richtig stabil und eher launig. Wir haben das Gefühl, als würde Warm und Kalt, Hell und Dunkel miteinander im Wettstreit stehen.

Es ist die Spanne des »sowohl als auch«. Der April ist bekannt für sein Wechselwetter, in dem sich alle Wetterspielarten zeigen: Sturm, Hagel, Sonne, Schnee, Regen und Gewitter. Das ist nicht nur für unseren Organismus alles andere als leicht zu verkraften. Unser Körper braucht Zeit, um sich wieder warm zu laufen und das Auf und Ab des Luftdrucks und der schwankenden Temperatur ausgleichen zu können.  

Der April ist nicht nur die Zeit des „Öffnen“ sondern auch der „Wandlung“.

Jetzt gilt es, Worte in Taten zu verwandeln. Vielleicht magst du etwas ganz neues Anfangen oder mal andere Wege ausprobieren und frische Erfahrungen sammeln. Oder du möchtest in deine Alte Stärke kommen und wieder auf deine eigenen Intuitionen vertrauen.  
Bringe jetzt deine Saat aus, denn: „Wer ernten will, muss säen!“ Das ist leichter gesagt als getan.

In den letzten Monaten hast du von uns einige Impulse bekommen, um erst einmal ein paar Dinge aufzuräumen und neu zu strukturieren. Wir leben in einer Zeit, die uns ständig neue Gegebenheiten präsentiert und dennoch sind wir in der Lage, uns mit ihnen neu auszurichten und anpassen zu können.

Hierbei ist es umso schöner, wenn du dich öffnest, um den wichtigsten Menschen in deinem Leben kennenzulernen, DICH.
Gerade dann, wenn sich spürbar und offensichtlich in unserem Leben etwas verändert, werden wir uns zeitweilig selber fremd. Neues wirkt sich auf subtile Weise auf unsere Identität und unser ICH-Gefühl aus. „Öffne dich für dich“, richte dich nach dir und deiner Kraft. Das baut manchmal schon etwas Druck auf, insbesondere im Frühling, der uns suggeriert voller Power sein zu müssen.  Dennoch, alle Prozesse brauchen ihre Zeit. Nicht selten eilen wir mit unseren Gedanken voraus und hadern damit, dass es nicht schnell genug geht, und fühlen uns zunehmend gestresst.

Sagt die Raupe enttäuscht zum Schmetterling:
“Du bist auch nicht mehr die, die du warst!“

Hier bekommst du das April-Spiel!

Der März – Aufbruch und Neubeginn

Meteorologisch beginnt der Frühling mit dem ersten März. Er siegt über den Winter und kommt mit der Wintersonnenwende, am 21.März, zur vollen Blüte.

Der Legende nach gehört der März der Frühlingsgöttin „Ostrea“. Sie steht für Wachstum und Fruchtbarkeit und bringt uns Leichtigkeit. Die Geschichte sagt, dass sie das »Weltenei« gebar und es mit ihrer Wärme reifen lies. Als das Ei zersprang, wurde die Welt geboren. Aus dem Dotter entstand die Sonne und die Schalen bildeten Himmel und Erde. Nur eine Geschichte, und dennoch steht das Ei auch heute noch für Neubeginn und Fruchtbarkeit und wir verschenken es, schön bemalt, zu Ostern.

Der Winterschlaf der Natur ist nun beendet, sie erwacht zu neuem Leben. Nach Väterchen Frost im Februar, wärmt uns die März-Sonne besonders stark. Es ist ein guter Zeitpunkt, um in uns, und in der Natur das Wachstum zu erleben – unser Ei zur Reife zu bringen.

Vielleicht hast du ja die ‚Fastenzeit‘ für dein »Detoxing« genutzt, und hast dabei deinen ganz persönlichen Frühjahrsputz – innen wie außen – begonnen. Der März lädt dich dazu ein die vorösterliche Zeit aktiv zu nutzen, um deinem Leben mehr Klarheit und Fokus zu geben. Was ist noch richtig, was ist noch wichtig? Alteingefahrene Gewohnheiten oder auch Verpflichtungen, die sich überholt haben stehen auf dem Prüfstand.

Öffne jetzt deine Schatztruhe!

Das was im Inneren gehütet wurde, macht sich zum Durchbruch bereit und will sich der Welt zeigen. Jetzt heißt es, sich vom Alten zu verabschieden, es loszulassen und sich auf Neues einzulassen. Es ist dabei ganz gleich, ob es sich bei dem Neuen um eine erfreuliche Sache oder aber um eine nicht ganz so gewünschte Angelegenheit handelt, aus der wir noch nicht so ganz schlau werden. Anfangsphasen starten selten mühelos und nicht immer verlaufen sie gradlinig und kraftvoll. Auch wenn wir mit unseren Neuen Ideen zunächst über holprige, verschlungen oder sogar dramatische Wege gehen müssen, wissen wir doch, dass Dinge erst nach einer Weile stabil, belastbar und beständig werden. Sei gut zu dir, und lass geschehen, was geschehen will.

Mit dem Spiel der Schatztruhe lade ich dich ein, dein Leben in seiner Gesamtheit, als Lebenslinie, zu betrachten. (Deine Rollen kennst du ja schon aus dem Februar-Spiel). Schau dir Deine Schätze entlang deiner Lebenslinie an. Welche Prägung haben deine Münzen? Welche Glaubenssätze stehen auf deinen Schriftrollen? Zu welchen Handlungsmustern treiben dich die Perlenketten?

Wir vergessen oft, auf welcher gewaltigen Schatztruhe wir stehen, gefüllt mit unseren reichen Erfahrungen, gewachsener Reife und Weisheit. Auf strukturierte Art die eigene Lebensgeschichte -sozusagen schwarz auf weiß – einzusammeln, bringt deine ganze Kraft zutage.

März – Das Spiel mit er Schatztruhe


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Wir freuen uns auch auf deine Erfahrungen und Feedback.

Endlich, der zweite Februar, die Morgendämmerung!

Heute ist der Tag, an dem uns die Sonne nun jeden Morgen früher begrüßt. Die frische neue Energie ist spürbar und das muntere Gezwitscher der Vögel erfüllt die Luft.

Das Neue(jahr) beginnt.
Der Februar bringt viele Mythen, Geschichten und Traditionen mit sich. So kennen wir aus der christlichen Tradition den Tag als Maria Lichtmess und dank Hollywood wissen auch viele das heute der Murmeltiertag ist, aber es ist auch die die Zeit von Frau Holle und Jack Frost, Karneval und Imbolc.

Hast du eine Februar Tradition oder Geschichte?

Wusstest du, dass der Name »Februare« auf lateinisch reinigen bedeutet? So ist es wohl auch keine Wunder, dass es bei manchen dem natürlichen Rhythmus entspricht in dieser Zeit ein »Detoxing« einzuplanen. Nun werden endlich die letzten Reste der Weihnachtszeit in Kisten verbannt und du spürst das verlangen in allen Lebensbereichen „klar Schiff“ zu machen.

Zwar ist es und kann es noch einmal richtig frostig werden, aber vielleicht spürst du damit auch die neue Energie und Frische. Der Wunsch nach deftigen Essen wechselt in die Lust nach frischem, grünem, leichterem Essen. Es ist die Zeit, sich der „Winterröllchen“ zu widmen. Jeder hat so seinen eigenen Einstieg. Manche beginnen am  Aschermittwoch, andere wieder schwören auf den Februar-Vollmond um mit einer innerlichen Reinigung zu beginnen. Sicher ist aber, dass dich die neue Energie jetzt bei all deinen Vorhaben unterstützt.

Der Februar ist aber nicht nur die Zeit der Reinigung, sondern auch der persönlichen inneren Planung. Schließe nun »Liegengebliebenes« ab. Es zählt das JETZT! Nutze die Zeit der Frische und Klarheit zu einem Neubeginn.
Vielleicht ist jetzt die Zeit für dich, dir über dich und deine verschiedenen Rollen und Spielplätze Gedanken zu machen.  
Es macht tatsächlich Spaß sich klar zu werden, wer man ist und vor allem wer man sein will. Den…

»…allem Anfang wohnt ein Zauber inne …«

Jeder von uns hat in seinem Leben so viele Rollen. Manche davon sind uns von Geburt aus gegeben andere mit der Zeit gewachsen, geblieben und/oder verschwunden.
Mich bringen Sätze wie „Irgendwie bist du nicht du selbst“ oder „Ich habe dich anders in Erinnerung“ von Zeit zu Zeit ins Wanken. Wer hört schon gerne, dass er nicht mehr er selbst sei?

Mach mit beim Februar-Spiel:
Bühne frei für dein Theater des Lebens

Finde heraus, welche Rolle(n) du spielst, was oder wer in deinem Leben eine Rolle spielt und vor allem welche DU in Zukunft spielen willst.


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Für mich, ist der Januar der gefühlt längste Monat des Jahres.

Stimmst du mir zu?

Pünktlich zu Neujahr, fasse ich jährlich den Entschluss, endlich meine ‚guten Vorsätze‘, mehr Sport zu treiben, eine Diät anzufangen und prinzipiell gesünder leben, in die Tat umzusetzen. Voll mit »Neujahrsenergie«, Motivation und Elan, stürze ich mich ab dem 02. Januar in meine Vorhaben. Die erste Woche klappt ganz gut. In der zweiten Woche wandern schon wieder kleine ungesunde Dinge in den Einkaufskorb und in der dritten Woche ist es eigentlich viel zu kalt, um zum Sport raus zu gehen. So bin ich also bereits Mitte des Monats frustriert und unausgeglichen. Schlimmer noch: Meine »Jahresanfangsenergie« ist total verpufft.

Wie kann das sein?

Der Januar ist der kälteste Monat und steht von alters her für Stille, Ankommen und Einkehr sowie für »Janus«, dem Herrscher der Zeit. Mit seinen beiden Gesichtern blickt er sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. In der Natur ist alles auf seine wesentliche Struktur reduziert. Die Pflanzen und Tierwelt haben ihre Energie heruntergefahren und sind in der Ruhephase. Draußen gibt es jetzt nicht viel zu tun. Die Natur ist im Umwandlungsprozess. Das Neue wird noch vom Alten überlagert und kann noch nicht erwachsen.

Alleine dieser Umstand zeigt mir auf, dass meine gefassten Vorsätze nicht dem natürlichen Rhythmus der Natur und auch nicht dem Rhythmus in mir entsprechen. Somit ist es eigentlich kein Wunder, dass die Januar-Vorhaben zum Scheitern verurteilt sind. Auch schon deshalb, weil unsere Ernährungsgelüste eher zu wärmenden, sättigenden und Kraft gebenden deftigen Speisen tendieren. 😉

Viel gescheiter wäre es, wenn wir tatsächlich das Ende des Dezembers dazu nutzen würde, das Neue zu planen. Aber was machen wir stattdessen? Wir laufen gehetzt von einer Anforderung zur nächsten, um irgendwie die Weihnachts-Feiertage zu „überstehen“ und schwupps, steht bereits Silvester vor der Tür. Und wieder sind wir im Organisationsmodus. Das hat zur Konsequenz, dass wir am Ende des Jahres nicht nur erschöpft sind, sondern uns mehr und mehr von uns selbst entfernen. Wir sind weder in der Lage, die eigentlichen „ruhigen“ Tage zwischen den Jahren zu nutzen, um Kraft zu schöpfen, noch sich zu beantworten, wie man seine Zukunft gestalten will. Worauf will man bauen? Was darf bleiben? Was soll geändert werden?

Altes Wissen „sagt“, dass die letzten Tage des Jahres, die Zeit des ruhigen Reflektierens ist. Gedanken sollen sich setzen, langsam reifen dürfen. Der Januar ist also keinesfalls der Monat, indem auf dem Biegen und Brechen sofort alles umzusetzen ist.

Nein. Wie oben beschrieben, er ist der Monat des langsamen Angehens in der Akzeptanz, dass die Prozesse des Wandels und der Veränderung erst in Schwung kommen müssen. Auch in uns.

Mein Anliegen in diesem Jahr ist es dir Monat für Monat aufzuzeigen, wie man im Rhythmus der Natur bleibt und dadurch seine Vorhaben, sei es persönlicher oder beruflicher Art, besser umsetzen kann. Dazu nutze ich altes Wissen und neue, wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der medizinischen als auch der neurobiologischen Disziplin.

Altes Wissen und neuste Erkenntnisse sind keine Gegensätze, sie ergänzen sich, so dass jeder im Rhythmus der Jahreszeiten (s)eine innere Stärke und Klarheit wiedergewinnen kann.

Ich werde dir jeden Monat etwas über den laufenden Monat erzählen und am Ende eine kleines Monatsspiel für dich einbauen.

»Hole dir hier das Januar-Spiel:
Dein Energiespeicher, den gerade jetzt sind
Verständnis und Fürsorge für den eigenen Energiehaushalt wichtig!«


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Deine Veränderung aktiv gestalten


Wendepunkt statt Wendehals

 

Jeder von uns kennst “up & downs” im Leben. Manche können uns ganz schön fordern, bei anderen erkennen wir nicht gleich, dass sie uns fördern. Oftmals übersehen wir nicht gleich, ob uns eine Veränderung den Weg nach oben, nach unten, oder gar zum Stillstand bringt. 

Die Rubrik »Wendepunkt statt Wendehals« fordert dich auf, Veränderung aktiv und systematisch gestalten. Finde heraus, wie oft du dich in den Artikeln wiederfindest. 

Und wenn du magst – unter gleichem Namen fördern wir Veränderungsprozesse mit unserem Online-Programm. Schau mal rein.

Alice zum weißen Hasen: „Wie lange ist für immer?“
Der Hase: “Manchmal nur eine Sekunde.“

Wir alle wünschen uns, voller Stolz in den Spiegel eigener Wünsche und Pläne zu schauen und zu wissen, welche Ressourcen uns im Veränderungsprozess tatkräftig unterstützt haben und dies auch weiterhin tun werden. Egal, welche Herausforderungen in der Zukunft anstehen. 
Am Anfang einer Veränderung stehst du in deiner gewohnten und komfortablen, manchmal etwas langweiligen oder unzureichenden „Welt“.

Du hast es dir jedoch in deiner „Welt“ gut eingerichtet, es läuft irgendwie und eigentlich ist ja alles gar nicht so schlimm. Dennoch nagt etwas in dir, meldet sich von Zeit zu Zeit. Mal mehr, mal weniger stark. Deine Unzufriedenheit wächst, du beobachtest an dir, dass du dich im Umgang mit anderen Menschen veränderst. 
Reagierst oft über Gebühr, brichst unerwartet in Tränen aus oder ziehst dich zurück. Willst den Abend eher alleine verbringen als in Gesellschaft deiner Freunde, Partner oder Familienmitgliedern. Du lenkst dich weiterhin mit Nichtigkeiten ab, gehst deinem Alltag nach und ignorierst deine innere Stimme. Der Ruf, endlich etwas zu unternehmen, wird jedoch immer lauter. Du verharrst. Du leugnest. Du redest es schön. Du willst es einfach nicht wahrhaben. Bis es nicht mehr auszuhalten ist…

Kommt dir das etwas bekannt vor?

Sich in den Prozess einer Veränderung hineinzubegeben, Dinge in die Tat umzusetzen, braucht wirklich Mut und Überwindung. Eigentlich wollen wir etwas verändern, wären auch voller Tatendrang, aber die Veränderungen machen uns gleichzeitig Angst.

Warum? Weil wir erstens nicht wissen, was uns in dem Neuen erwartet und uns zweitens das Ungewisse wie eine Verschlechterung des Jetzigen daherkommt. Würden wir ja durch die Veränderung ein unbekanntes Terrain betreten und wären unserer Sicherheit und Stabilität, was uns das Alte bietet, plötzlich „entmächtigt“.

Die vermeintliche Macht von Stabilität und Sicherheit hilft uns, dass unserer Energie- und Kraftreserven gefüllt bleiben. Wir können aus ihnen für die Bewältigung des restlichen Alltags mit seinen Herausforderungen schöpfen. Lieber halten wir an dem Alten fest, auch wenn wir merken, dass es uns nicht guttut. Aber bald hilft all das Verdrängen nicht mehr, das Abstrampeln, faule Kompromisse eingehen und sich gegen sich selbst zu stellen.

Alles geht nur bis zu einem gewissen Punkt, dann will die „Alice“ in dir ins Wunderland und Bob der Baumeister endlich losackern.

Ich kenne diesen Punkt nur zur gut, wie oft stand ich in meinem Leben vor dem Spiegel und der Grube. Nicht wissend, was mich erwarten würde, nicht wissend, welche Schritte ich gehen werde und ob ich die Konsequenzen meiner Entscheidungen tragen und nicht bereuen würde. Nein, habe ich nicht, nie. Auch dann nicht, wenn die neuen Wege anfangs nicht einfach waren, ich mich oft alleine fühlte und mir die Nächte sehr dunkel erschienen.

Aber je mehr ich mich mir selbst stellte, wusste ich, worauf ich mich verlassen konnte. Kristallisierte und verfestigte sich meine Kraft- und Energiequelle und die damit verbundenen Ressourcen, aus denen ich immer wieder schöpfen kann, ohne dass sie versiegen.

Denn rück- und vorwärtsblickend kann ich sagen, dass das „Verändern“ nicht von heute auf morgen geht, nicht im Kleinen, nicht im Großen. Alles ist ein Prozess, ein Weg. Auf diesem Weg stellen sich dir eben deine Ängste und Emotionen, du verlierst auch mal wieder ein klein wenig die Orientierung oder kommst aus deiner Routine, deinem Fokus. Das ist ganz normal, wir sind ja auch keine Maschinen, die nur funktionieren. Aber mit dem Urvertrauen zu deinen Ressourcen und Stärken geht es einfach leichter.

Komm, nun möchte ich dich von Herzen einladen, es nicht “nicht anzugehen”! Wir haben nur dieses eine Leben, zumindest jetzt.

Und nun kommt (m)eine Weisheit, bei der meine Tochter immer die Augen rollt, obwohl ich glaube, sie findet es trotzdem gut: „Gedanken sind gelebte Materie.“

Ein kleiner Nachtrag am Ende:
Er: “Hast du meine Bob-der-Baumeister-Uhr gesehen?“
Sie: „Liebling, du bist 35 Jahre alt und leitender Angestellter.“
Er „Du meinst, ich habe sie im Büro vergessen?“

„Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann“, sagte der große Hase.
Das ist ziemlich hoch, dachte der kleine Hase.
Ach, wenn ich doch auch nur so lange Arme hätte.

 

Sobald man sich mit seinen Gefühlen beschäftigt, stößt man schnell auch auf den Begriff Emotion. Und wenn man dann für sich kurz überlegt, was der Unterschied ist, kann man das erstmal gar nicht so genau erklären, richtig?
Die Begriffe Emotion und Gefühle werden häufig als Synonym verwendet, dabei sind Gefühle nur ein Teilaspekt von Emotionen.
Emotionen sind eine akute Reaktion auf ein dir bedeutsames Ereignis. 
Wohingegen das Gefühl nur das bewusste Erleben ist, umfasst die Emotion mehrere Ebenen:
– das bewusste Gefühl 
– deine veränderte Bereitschaft zu handeln
– körperliche Reaktion wie (Muskelanspannung, Herzrasen,  Schwitzen…)
– dein Ausdruck wie Mimik, Gestik oder auch Tonfall
– deine Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, dein Denken und auch dein Erinnerungsvermögen

Viel mehr gibt es da gar nicht zu sagen. Wichtig ist nur, dass uns klar ist, dass zu deinen Emotionen noch viel mehr gehört als das bewusste Erleben.
Dein kompletter Körper, dein Geist und deine Seele reagieren darauf.

Gefühle haben bestimmte Funktionen und helfen dir, dich zu orientieren. Sie geben Aufschluss darüber, was du brauchst (deine Bedürfnisse), wo deine Grenzen sind und was du tun musst, damit es dir gut geht. Bei den körperlichen Bedürfnissen und entsprechenden Gefühlen ist das den meisten Menschen bewusst. So signalisiert dir dein Hungergefühl, dass du etwas essen musst.

Aber leider gibt es neben den Gefühlen, die auf deine körperlichen Bedürfnisse hinweisen, auch Gefühle wie Angst, Wut, Scham, Peinlichkeit oder Stolz, die deine sozialen Bedürfnisse nach Liebe, Anerkennung oder Geborgenheit prägen.
Eigentlich sollen dich Gefühle dazu bringen, dass du handelst.
Besonders in lebensbedrohlichen Situationen ist das überaus wichtig. Stell dir mal vor, du hättest keine Angst, wenn sich vor dir eine giftige Schlange über den Weg schlängelt.

Andauernd wägt deine innere Stimme ab, wie du einzelne Situationen einzuschätzen hast und was du am besten tun, denken und ausdrücken sollst, damit deine Bedürfnisse befriedigt werden. 
Das Gefühl, dass du dann bewusst erleben kannst, hat etwas damit zu tun, welche Bedürfnisse du in dir hast. Welche davon bedroht sind, welche befriedigt sind und welche eben noch nicht. Das führt dich dazu, dass du motiviert bist und zielgerichtet handelst. Wäre alles in deinem Leben bedeutungslos und nichts würde ein Gefühl in dir auslösen, wärst du ziemlich planlos, verloren und aufgeschmissen.  

Soweit so gut.

Aber leider reicht dein reines logischen Denken nicht alleine aus, um dich für etwas zu motivieren und zu handeln. Stehen Veränderungen an, ob Kleine oder Große, tauchen plötzlich Ängste in uns auf. Irrationale Ängste. Denn Veränderungen sind keine Schlangen, die uns vergiften könnten oder Tiger, der uns frisst. In erster Linie ist eine Veränderung eine Veränderung – nicht mehr und nicht weniger. Nur ein Wort. Alles was damit zusammen hängt, Entscheidungen treffen, Konsequenzen aushalten und sich aus der Komfortzone herausbewegen, spielt sich lediglich zwischen unseren beiden Ohren ab. Es sind unsere Gedanken, die uns (irrational) Angst machen, uns abhalten etwas zu tun, zu verändern.

Verinnerliche mal eine Situation in deinem Leben, in der du deine Angst überwunden hast und es zu einer Veränderung kam. Wie war es danach? Warst du nicht voller Stolz und fragtest dich danach, warum habe ich eigentlich vorher so lange gezaudert?

Nun denn, hier eine Überlegung von mir: 
Zwischen dem ersten Schritt, dem gehen und dem zweiten Schritt, eine Veränderung folgen zu lassen, ist ein Raum. In diesem Raum sind in dir die Funken von Hoffnung, Glaube, Zuversicht, Mut und Kraft und vieles mehr vorhanden.

All das fängt langsam aber sicher an zu sprühen, wenn das große Ganze „sieht“, dass du dich und deine Ängste überwinden willst. Denn wie kann es sein, dass du plötzlich den Weg einer möglichen Lösung vor Augen hast und Wochen zuvor dich mit deinen Gedanken immer nur im Kreis gedreht hast?
Der Schlüssel liegt darin, die Tür zu deinem Raum zu öffnen. Dort findest du deine gute innere Leitlinie, auf die du vertrauen kannst und dir Hinweisschilder und Wegweiser bereithält. Sie zeigen dir eine Richtung an, geben dir eine Orientierung.

Das innere „Haus“ deiner Orientierung stellt sich nämlich deiner Ängste, Bedenken und Gedankenstrudel.

Frage dich in deinem Leben fortwährend:
Was möchtest du vom Leben? Im Hier und Jetzt? Was ist dir wichtig? Was macht dich aus? Was willst du erreichen, was ist eher nicht deins? Welche Rahmenbedingungen willst du akzeptieren, welche nicht?

Die Antworten auf diese Fragen brauchen Zeit, denn wir sind nicht losgelöst aus allem und leben wie die Eremiten in der Höhle. Tagtäglich sind wir den Einflüssen und Prägungen unserer verschiedenen Lebensbereiche ausgesetzt: Familie, Freunde, Freizeit, Beruf, Gesundheit usw.

Es braucht Geduld und Gelassenheit, die Einflüsse und Prägungen auseinanderzudröseln, um in dein inneres Haus der Orientierung zu kommen. Und mein Lieblingsspruch von Martin Buber an dieser Stelle: „Man wächst am DU und nicht nur am ICH“.

Ein kleiner Gedanke von Michel aus Lönneberga…
„Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird es von ganz allein.

„Ach was”, sagte Pippi. 
“Wenn das Herz nur warm ist und schlägt, wie es schlagen soll, dann friert man nicht.“ 

(Aus Pippi im Taka-Tuka-Land)

Lege deine Hand auf´s Herz: Wann hast du dich das letzte Mal mit deinen Potentialen beschäftigt? Macht man ja auch nicht so gerne, oder? Wer klopft sich denn schon auf die Schulter und lobt sich selbst für etwas Tolles. Nein, eher verbringen wir schlaflose Nächte, weil wir darüber nachdenken, was wir alles wieder falsch gemacht haben oder passieren könnte, wenn wir dieses oder jenes tun oder auch nicht.

Sich selbst besser kennen zu lernen, heißt auch, sich mit seinen Potentialen und Stärken zu beschäftigen. Ich betone Stärken, nicht Schwächen. Sich herunterzuziehen, können wir doch alle mit Bravour, richtig?

Wenn ich hingegen um meine Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen weiß, dass friere ich nicht, wie Pipi sagt. Dann bin ich meiner Selbst bewusst. Dann gehe und entwickle ich mich in eine Richtung, die mir guttut, die zu mir passt und stimmig ist. Dann bin ich in Einklang und Treue zu mir selbst. Und komischerweise flutschen dann auch die Dinge die ich anpacke.

Bis ich jedoch dahin komme, plagen mich Selbstzweifel. Die kommen nämlich erschwerend dazu, oftmals genährt aus Prägesätze wie „ich bin nicht gut genug“ oder ähnliches.

Nun ist es aber so, dass wir vieles vom eigenen Können als selbstverständlich hinnehmen und gar nicht mehr erkennen, dass es ein Ausgangspunkt für „noch mehr“ sein könnte, also etwas, was sich bei genauerer Betrachtung entfalten ließe.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es – auch wenn es vordergründig nach Kraut und Rüben ausschaut – einen roten Faden in uns gibt. Den gilt es aufzunehmen. Hilfreich kann dabei so etwas wie biografisches Arbeiten sein. Ich stelle mich den Fragen, was habe ich als Kind schon gerne gemacht? Wovon haben meine Eltern anderen Menschen gerne über mich erzählt? Etc. Etc. Nützlich ist es, die Antworten auf diese oder ähnliche Fragen niederzuschreiben. Dann lässt sich nämlich eine Konstante finden. Eine Konstante ist ähnlich wie eine Orientierung. Nur mit dem Unterscheid, du hast jetzt einen roten Faden in der Hand und nicht nur einen Wegweiser. Den Faden kannst Du aufnehmen, weiterspinnen, häkeln, stricken, vernähen und vieles mehr. Dadurch verfestigen sich deine Potentiale und Stärken. Sind plötzlich mit dir verwoben, stützen und halten dich. Je mehr du dich mit ihnen beschäftigst umso mehr lernst und erfährst du über dich.

Und du wirst es nicht glauben, sie werden dir in Fleisch und Blut übergehen und für dich wie Routinen werden.

Routinen sind für unser Wohlergehen und für das Erreichen von Zielen wichtig. Wir brauchen sie, denn unser Gehirn ist ständig in Action und damit beschäftigt, vorauszusagen, was als Nächstes passieren könnte. Ruhen wir auf einem stabilen Fundament, sind wir gelassener auf dem Weg des Abenteuers, haben die nötige Kraft für die Eroberung des neuen Unbekannten und halten unseren Fokus fest im Blick.

Jetzt nachdem du alle Blogs und Hinweise zu unserem Online-Workshop verfolgt hast, konntest du hoffentlich das „innere Haus“ der WARUMWerkstatt® im Blick auf Veränderungsprozesse erkennen:

Wir von der WARUMWerkstatt® lieben das Leben. Es gibt keinen Stillstand, alles ist Veränderung. Es geht darum, in Einklang, Stimmigkeit und Treue zu sich selbst zu kommen. Im beruflichen als auch im privaten Bereich.

Wir glauben an die Macht und Möglichkeiten deiner Ressourcen, Potentiale und Stärken.

Es hat keinen Sinn, sich nicht seinen Ängsten und Emotionen zu stellen. Mache sie dir zu Eigen und entfalte aus ihnen das Positive.

Es lohnt sich tiefer in sich einzusteigen, um ein stabiles Fundament deiner individuellen Orientierung und Routinen zu bauen.

Wir lieben den Austausch untereinander und das Wachstum aneinander. In Wertschätzung, Respekt und Wahrhaftigkeit.

PS: der Räuber Hotzenplotz will auch noch mal was sagen…
„Her mit den Bratwürsten und dem Sauerkraut“!


Unsere Spiegelwelt

Pferde an der Heuraufe auf dem Hof Akita ©WARUMWerkstatt

 

Aus unserem letzten Geistesblitz-Event ‚Spiegel Dich im Pferd“, haben wir eine kleine Sequenz zusammengestellt und Uschi Weidenbusch-Baist, die Fachfrau vom Hof Akita in Sachen Pferde und innere Führung, kommentiert es für Euch! Lies auch nach, was mit einem Perspektivenwechsel möglich sein kann. 

In jedem Quartal findet ein »Spiegel dich im Pferd-Tag« kostenfrei in lockerer Runde statt. Es ist immer wieder eine einmalige Erfahrung.

Der Be-Wertespiegel

Würde es Dir gefallen,
wenn Du deine Wahrnehmung
von Deiner Interpretation trennen könntest?

Gar nicht so einfach, oder? Sind wir nicht ständig im Modus des Bewertens?
Von Situationen und Ereignissen, von Menschen, die in diesen Zusammenhängen stehen oder uns begegnen? Unabhängig davon, ob wir eng oder weniger eng mit ihnen verbunden sind? Sie uns im wahren Leben begegnen oder auch in den sozialen Medien? 

Über alles und Jeden bilden wir uns blitzschnell, in Sekunden eine Meinung, und sind davon überzeugt, dass es die Wahrheit ist.
Die Wahrheit ist jedoch, dass unsere Wahrnehmung und Interpretationen ein höchst persönliches und subjektives Gut sind. Entsprungen und begründet auf unseren Erfahrungen und den damit verbundenen Emotionen, Gefühlen und Empfindungen, die wir dazu auf unserer Festplatte abgespeichert haben. Mit Hilfe dieser Festplatte „ordnen“ wir also Menschen und Geschehnisse ein. Von dieser „Verortung“ sind wir abhängig. Bewusst, in den meisten Fällen jedoch unbewusst. Sie, die Verortung und Bewertung, entscheidet darüber, was wir denke, fühle und auch wie wir handeln.

Wechseln wir doch mal die Perspektive und schauen uns das Thema Wahrnehmung und Interpretation aus Sicht der Pferde an!

Von der Beobachtung einer Pferdeherde können wir einiges für uns einiges mitnehmen und lernen. Eine Pferdeherde, die auf der Weide steht oder an einer Heuraufe frisst, wirkt auf uns zunächst sehr gemächlich und beruhigend. Dennoch registrieren wir ein Ohrenanlegen, ein Kopfheben, eine kleine Seitwärtsbewegung, ein Schnaufen und vieles mehr. Wir beobachten, wie es kurzfristig zu kleineren Rangeleien unter den Pferden kommt und es sich kurz danach auch wieder beruhigt. So, als sei nichts gewesen. Den ungeübten Beobachtern, fällt es schwer, die einzelnen Reaktionen und Geschehnisse der Pferde hinsichtlich ihrer Bedeutung richtig zu verstehen.

Was tun wir instinktiv?

Wie legen unsere persönlichen Maßstäbe des Bewertens an und können erfahren, dass einiges von dem was mir meinen, dass es zwischen den Pferden passiert sei stimmt, aber ganz viel eben nicht. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes unserer persönlichen Interpretationen „aufgesessen“.

So ergeht es uns doch häufig auch im wahren Leben, also in der Begegnung mit Menschen, richtig? Manche Reaktionen oder Interaktionen interpretieren wir sofort als Konflikt, schnell fühlen wir uns übervorteilt, ausgenutzt, hintergangen und ziehen uns „gesäuert“ zurück. Wir beurteilen und bewerten das Verhalten und die Aussagen des anderen und stecken ihn, oder „es“, vorschnell in eine Schublade. Schublade auf und zu.

Bei Pferden ist es nichts so!

Pferde drücken direkt, ehrlich und sofort ihre Wünsche sowie ihr Missfallen aus und der Rest der Herde reagiert darauf.

Entweder wird dem Bedürfnis oder dem Anliegen des Pferdes entsprochen oder eben nicht. Dabei gibt es sicherlich mehrere Stufen des Abgrenzens und manchmal wird der Konflikt auch körperlich deutlich ausgefochten. Aber im nächsten Moment ist wieder Frieden da. Die Pferde tragen sich untereinander nichts nach, weder das Erfüllen eines Wunsches und auch nicht das Nicht-Erfüllen.

Letztendlich ist die Herde für das Pferd alles. Die Aufgabenverteilung der Pferde untereinander sorgt dafür, dass jedes Herdenmitglied genug zu essen und zu trinken bekommt, sein Schlafbedürfnis erfüllen wird und die Zuwendung bekommt, die es braucht. Pferde sind wertfrei im Umgang miteinander und vor allen Dingen, nicht nachtragend.

Für Pferde ist es, wie es ist. Hier und Jetzt.

Es hilfreich, besonders derzeit, wenn wir im Umgang miteinander öfters mal unsere Beobachtungen und das eigene Urteil in Frage stellen. Wenn wir versuchen, wertfreier zu beobachten und die Beweggründe des anderen wirklich verstehen zu wollen. Auch mal durch bloße Nachfrage? Hin zu statt weg von…

Vielleicht gelingt es uns dann, neue, ganz kreative und konstruktive Wege zu gehen, um gemeinschaftliche Lösungen zu finden und eine Situation (oder was auch immer) wertfrei hin- und anzunehmen, was sie letztendlich nur ist: eine Situation.

Klarheit mit SWOT am Pferd

Auf einmal war alles anders.
Ein für uns nicht sichtbares „Etwas“, hielt uns plötzlich in Schach und dirigierte in jeglicher Hinsicht unseren Alltag.
Verbote und Einschränkungen folgten, viele Menschen erlitten Leid in Krankheit und Trauer, Existenzen auf dem Scheideweg. Eine nie erwartete Bedrohung steht also direkt vor unserer Tür.
So etwas kannten wir doch nur aus Filmen, oder? Doch nicht hier bei uns in Deutschland oder in Europa….
Plötzlich war uns allen klar, in welchen Abhängigkeiten, wir als Gesellschaft und jeder für sich betrachtet, steht.
Alles wurde infrage gestellt, Routinen unterbrochen.

Aber – es gab nicht nur Stillstand, richtig? Gab es nicht auch Platz für eine veränderte Achtsamkeit, spontaner Hilfsbereitschaft, unerwartet kreativer Lösungen, freundliche Solidarität und echtes Interesse am anderen?

Zwar konnten nicht alle, so wie die Natur, durch das Nachlassen von Hektik und dem Immer-Nur-Funktionieren-Wollen, aufatmen. Manche von uns fanden sich plötzlich in neuen Herausforderungen des „Immer-erreichbar-seins“ wieder.
Was verbirgt sich hinter den Schlagworten: Homeoffice, Homeschooling und „Wir machen es jetzt Digital“?

Wie schnell verliere ich MICH in diesem Sumpf?

Für uns alle rücken große Fragen, in das Zentrum unseres Seins:
Was macht diese unsichtbare Bedrohung tatsächlich mit mir?
Wo an welcher Stelle verliere ich mich selbst und lasse mich durch andere Meinungen und Einstellungen verunsichern?
Warum und wodurch werden in mir Ängste geweckt?
Warum falle ich in eine Lethargie, werde handlungsunfähig?
Welche Hindernisse oder (schön verdrängte) Schatten vergangener Tage stellten sich mir in den Weg, von denen ich glaubte, sie seien längst abgearbeitet?
Wo ziehe ich Grenzen, komme wieder zu mir selbst und finde neue, ungeahnte Ressourcen, die mich in eine andere Energie bringen?

Wenn wir diese Krise als „geschenkte“ Zeit zum achtsamen Wahrnehmen, zum Nachdenken UND zum Umdenken nutzen, dann kann Großes entstehen. Lasst uns gemeinsam diese Chance ergreifen und die Gelegenheit nutzen, anders auf unser Leben zu schauen. Vielleicht gelingt es uns, der Wirklichkeit eine wahrhaftig, besser Wendung zu geben. Zum Wohle aller und uns selbst. Mit unserer „SWOT-Analyse mit Pferd“, die wir an die Fragen dieser aktuell dynamischen Zeit angepasst haben, kommen Sie zu ungeahnten Erfahrungen. Und finden so leicht und unbeschwert Antworten durch Ihre Gedanken und Gefühle.

»Verschieberitis« oder Prokrastination

Wir neigen oftmals dazu, dass wir unangenehme Tätigkeiten – wie das Lernen für Prüfungen, das Erledigen der Steuererklärung oder das Öffnen vermeintlich schlimmer Briefe, das ständige Zuspätkommen zu Terminen, etc. – lieber „aufschieben“ als sie sofort zu erledigen.
Manchmal kann dieses Aufschieben ein solches Ausmaß annehmen, dass wir erheblich darunter leiden und uns innerlich ständig unter Druck gesetzt fühlen.

Prokrastination, so die wissenschaftliche Bezeichnung, ist zwar in vielen Fällen ähnlich, aber es gibt verschiedene prokrastinationsfördernde Faktoren:
Probleme in der Prioritätensetzung, mangelnde oder unrealistische Planung, Schwierigkeiten in der Abgrenzung gegen alternative Handlungstendenzen,
Defizite im Zeitmanagement oder in der Konzentrationsfähigkeit,
Abneigung gegen die Aufgabe, Angst vor Versagen oder Kritik,
Fehleinschätzungen der Aufgabe oder der eigenen Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.
Wer aber wirklich produktiv sein möchte, sollte sich seinen „fördernden Faktoren“ bewusst werden und mit den Ausreden endgültig Schluss machen.

Wenn Du Lust und Laune hast, beim nächsten „Beobachtungs-Event“, dabei zu sein, dann melde Dich hier an. Der Event findet einmal pro Quartal kostenfrei statt.

Wir freuen uns, wenn Du uns schreibst, wie Dir die Pferdesequenz gefallen hat oder
was Dir im Zusammenhang mit dem Thema Pferd und/oder
zu unseren anderen Rubriken ein- oder auffällt!

Dein Weg zur mentalen Stärke


 

Hast du nicht auch manchmal das Gefühl, dass dich das Leben kräftig durchschüttelt?
Manchmal können unsere eigene Identität und unsere bisherigen (Lebens-) Konzepte ins Wanken geraten, oder sich ganz auflösen. Das Alte trägt nicht mehr und das Neue findet noch nicht richtig seinen Weg. Phasen der Veränderung erleben wir in unseren Leben immer wieder.

Wir stellen dir unter der Rubrik »Mentale Stärke« immer mal wieder kleine Hilfestellungen vor.

Klick dich einfach mal durch, oder melde dich einfach  hier an.
   

Vielleicht geht es Dir wie uns: Im Grunde bis Du bis jetzt, doch ganz gut durch die Corona-Ereignisse gekommen, hast dennoch das Gefühl, dass für Dein Wohlbefinden noch Luft nach oben ist. Oder hat Dich der „Neue normale Alltag“ aus Home Office und Social Distancing komplett auf dem falschen Fuß erwischt und Du hoffst auf Impulse, um gelöster und widerstandsfähiger durch den Alltag zu gehen?

Vielleicht magst Du mit uns in das Thema Resilienz – die Fähigkeit des Menschen, nach Schicksalsschlägen wieder aufzustehen und in einen seelischen Normalzustand zurückzukehren – einsteigen.

Resilienz oder seelische Widerstandsfähigkeit scheint einigen Menschen schon in die Wiege gelegt worden zu sein. So kennen wir alle Frohnaturen (Optimisten) und Miesepeter (Pessimisten). Trotz unterschiedlicher „Startbedingungen“ tendieren die meisten jedoch zur Mitte.

Es liegt aber nicht nur an unseren Genen. Schon in der Kindheit können die Weichen für eine innere Stärke gelegt werden. Aber auch im Erwachsenenalter können wir bestimmte Techniken und Haltungen erlernen, um resilienter zu werden. Denn wir alle wollen „nicht so leicht umgehauen werden“, oder „leichter hochkommen, wenn es uns einmal umgehauen hat.“

Aber es gibt nicht den Punkt oder die 3 Schritte für das Erlangen von innerer Stärke, nein, es variiert von Menschen zu Menschen.

So wollen wir dir auch mit unseren Impulsen nicht das allumfassende Heilmittel anbieten, sondern wir wollen vielmehr Deinen persönlichen Resilienz-Werkzeugkasten mit verschiedenen Techniken und Übungen füllen. Du kannst dann entscheiden, was für Dich funktioniert. Resilienz verlangt Eigeninitiative, Coaching-Impulse können aber hilfreiche Anstöße geben.

Das Programm startet mit einer Bestandsaufnahme – und mit einer wichtigen Fehlannahme, die Veränderungen regelmäßig im Weg steht. Du kannst die sieben Faktoren der Resilienz kennenlernen und mit Übungen herausfinden, ob diese Deine persönliche Krisenfestigkeit erhöhen können.

Lust darauf mitzumachen?
Melde Dich an, oder schreibe uns unter info@warumwerkstatt.de


Die sieben Faktoren der Resilienz:

  1. Emotionssteuerung
  2. Impulskontrolle
  3. Optimismus
  4. Selbstwirksamkeit
  5. Empathie
  6. Kausalanalyse
  7. Zielorientierung

Selbstwirksamkeit – Spiel mit uns den Change-Würfel

Das Gefühl der Kontrolle über
das eigene Leben ist die
wichtigste Voraussetzung für
körperliche und seelische
Balance.
­- R.K. Sprenger –

Kannst Du Dich noch an unseren Newsletter im Mai erinnern? Weißt Du noch, was wir geschrieben haben? Nein? Dann hier noch einmal der Anfang:

„Auf einmal ist alles anders. Ein für uns nicht sichtbares „Etwas“, hält uns plötzlich in Schach und dirigierte in jeglicher Hinsicht unseren Alltag. Verbote und Einschränkungen folgten…“

Alles war geplant, fix und fertig. Das Thema stand. Wir waren bis vor einer Woche vorbereitet, Euch einen wunderbaren Geistesblitz-Abend anzubieten. Nun müssen auch wir uns leider den Regeln der Quarantäne beugen.
Aber wir wären nicht die, die wir sind, wenn es uns nicht gelingen würde, das Beste aus der Situation zu holen und uns eben NICHT aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Wir wollen durch die neuen Herausforderungen weder blockiert, vernebelt noch handlungsunfähig sein.

Nein. 

Entschlüssele deine „Gleichgewichtsfresser“ um die Aspekte Deiner Selbstwirksamkeit wieder ausbalancieren.

Dafür haben wir für dich unseren Change-Würfel entwickelt, den du dir bei uns anfordern kannst. Damit wirst du spielerisch dein Potential wiedererkennen und ausschöpfen können.

Macht einfach mit ….Wenn Du ihn haben möchtest, melde Dich  oben an, oder schreibe uns unter info@warumwerkstatt.de


Wenn Du magst kannst Du uns gerne auch schreiben.
Wenn Du Tipps & Tricks oder auch Fragen hast für bzw. an uns hast,
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