Geistesblitz Mentale Stärke

Geistesblitz November-Impulse “Mentale Stärke”

Jedes Jahr im November findet das internationale Schreibprojekt NaNoWriMo statt. Seit 1999 schreiben Menschen überall auf der Welt im November 50.000 Wörter in den 30 November-Tagen. Auch wir folgen dieser Energie und möchten Euch daran teilhaben lassen.

Wir schreiben für Euch!
In den nächsten Wochen – bis in den Dezember – stellen wir Euch einmal in der Woche Tipps und Tricks zum Thema “Mentale Stärke” zusammen. So erhaltet Ihr bis Weihnachten (d)ein kleines ‘Stärke Workbook’.


Die Einleitung:

Vielleicht geht es Dir wie uns: Im Grunde bis Du bis jetzt, doch ganz gut durch die Corona-Ereignisse gekommen, hast dennoch das Gefühl, dass für Dein Wohlbefinden noch Luft nach oben ist. Oder hat Dich der „Neue normale Alltag“ aus Home Office und Social Distancing komplett auf dem falschen Fuß erwischt und Du hoffst auf Impulse, um gelöster und widerstandsfähiger durch den Alltag zu gehen?

Vielleicht magst Du mit uns in den kommenden Wochen in das Thema Resilienz – die Fähigkeit des Menschen, nach Schicksalsschlägen wieder aufzustehen und in einen seelischen Normalzustand zurückzukehren – einsteigen.

Resilienz oder seelische Widerstandsfähigkeit scheint einigen Menschen schon in die Wiege gelegt worden zu sein. So kennen wir alle Frohnaturen (Optimisten) und Miesepeter (Pessimisten). Trotz unterschiedlicher „Startbedingungen“ tendieren die meisten jedoch zur Mitte.

Es liegt aber nicht nur an unseren Genen. Schon in der Kindheit können die Weichen für eine innere Stärke gelegt werden. Aber auch im Erwachsenenalter können wir bestimmte Techniken und Haltungen erlernen, um resilienter zu werden. Denn wir alle wollen „nicht so leicht umgehauen werden“, oder „leichter hochkommen, wenn es uns einmal umgehauen hat.“

Aber es gibt nicht den Punkt oder die 3 Schritte für das Erlangen von innerer Stärke, nein, es variiert von Mensch zu Mensch.

So wollen wir auch mit unserem November – Impulsen nicht das allumfassende Heilmittel anbieten, sondern wir wollen vielmehr Deinen persönlichen Resilienz-Werkzeugkasten mit verschiedenen Techniken und Übungen füllen.

Du kannst dann entscheiden, was für Dich funktioniert. Resilienz verlangt Eigeninitiative, Coaching-Impulse können aber hilfreiche Anstöße geben.

Ab Mittwoch, den 04. November starten wir mit einer Bestandsaufnahme – und mit einer wichtigen Fehlannahme, die Veränderungen regelmäßig im Weg steht. In den kommenden Wochen kannst Du mit uns sieben Faktoren der Resilienz kennenlernen und mit Übungen herausfinden, ob diese Deine persönliche Krisenfestigkeit erhöhen können.

Lust darauf mitzumachen?


Wenn Du magst kannst Du gerne mit uns schreiben. Wenn Du Tipps & Tricks hast, die Du mit uns Teilen möchtest, schreibe uns. Wir freuen uns auf Dein Feedback.

Wir wünschen Dir eine gesunde Zeit, mit Herz und Leidenschaft,

Dein WARUMWerkstatt-Team

Spiegel Dich im Pferd

Der Be-Wertepiegel

“Gelingt es Dir, Deine Wahrnehmung von Deinen Interpretationen zu trennen?”

Gar nicht so einfach, oder? Sind wir nicht ständig im Modus des Bewertens?
Von Situationen und Ereignissen, von Menschen, die in diesen Zusammenhängen stehen oder uns begegnen?
Unabhängig davon, ob wir eng oder weniger eng mit ihnen verbunden sind? Sie uns im wahren Leben begegnen oder auch in den sozialen Medien?
Über alles und Jeden bilden wir uns blitzschnell, in Sekunden eine Meinung, und sind davon überzeugt, dass es die Wahrheit ist.

Die Wahrheit ist jedoch, dass unsere Wahrnehmung und Interpretationen ein höchst persönliches und subjektives Gut sind. Entsprungen und begründet auf unseren Erfahrungen und den damit verbundenen Emotionen, Gefühlen und Empfindungen, die wir dazu auf unserer Festplatte abgespeichert haben.

Mit Hilfe dieser Festplatte „ordnen“ wir also Menschen und Geschehnisse ein. Von dieser „Verortung“ sind wir abhängig. Bewusst, in den meisten Fällen jedoch unbewusst. Sie, die Verortung und Bewertung, entscheidet darüber, was wir denke, fühle und auch wie wir handeln.

Wechseln wir doch mal die Perspektive und schauen uns das Thema Wahrnehmung und Interpretation aus Sicht der Pferde an!

Von der Beobachtung einer Pferdeherde können wir einiges für uns einiges mitnehmen und lernen. Eine Pferdeherde, die auf der Weide steht oder an einer Heuraufe frisst, wirkt auf uns zunächst sehr gemächlich und beruhigend. Dennoch registrieren wir ein Ohrenanlegen, ein Kopfheben, eine kleine Seitwärtsbewegung, ein Schnaufen und vieles mehr. Wir beobachten, wie es kurzfristig zu kleineren Rangeleien unter den Pferden kommt und es sich kurz danach auch wieder beruhigt. So, als sei nichts gewesen. Den ungeübten Beobachtern, fällt es schwer, die einzelnen Reaktionen und Geschehnisse der Pferde hinsichtlich ihrer Bedeutung richtig zu verstehen.

Was tun wir instinktiv?

Wie legen unsere persönlichen Maßstäbe des Bewertens an und können erfahren, dass einiges von dem was mir meinen, dass es zwischen den Pferden passiert sei stimmt, aber ganz viel eben nicht. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes unserer persönlichen Interpretationen „aufgesessen“.

So ergeht es uns doch häufig auch im wahren Leben, also in der Begegnung mit Menschen, richtig? Manche Reaktionen oder Interaktionen interpretieren wir sofort als Konflikt, schnell fühlen wir uns übervorteilt, ausgenutzt, hintergangen und ziehen uns „gesäuert“ zurück. Wir beurteilen und bewerten das Verhalten und die Aussagen des anderen und stecken ihn, oder „es“, vorschnell in eine Schublade. Schublade auf und zu.

Bei Pferden ist es nichts so!

Pferde drücken direkt, ehrlich und sofort ihre Wünsche sowie ihr Missfallen aus und der Rest der Herde reagiert darauf.

Entweder wird dem Bedürfnis oder dem Anliegen des Pferdes entsprochen oder eben nicht. Dabei gibt es sicherlich mehrere Stufen des Abgrenzens und manchmal wird der Konflikt auch körperlich deutlich ausgefochten. Aber im nächsten Moment ist wieder Frieden da. Die Pferde tragen sich untereinander nichts nach, weder das Erfüllen eines Wunsches und auch nicht das Nicht-Erfüllen.

Letztendlich ist die Herde für das Pferd alles. Die Aufgabenverteilung der Pferde untereinander sorgt dafür, dass jedes Herdenmitglied genug zu essen und zu trinken bekommt, sein Schlafbedürfnis erfüllen wird und die Zuwendung bekommt, die es braucht. Pferde sind wertfrei im Umgang miteinander und vor allen Dingen, nicht nachtragend.

Für Pferde ist es, wie es ist. Hier und Jetzt.

Es hilfreich, besonders derzeit, wenn wir im Umgang miteinander öfters mal unsere Beobachtungen und das eigene Urteil in Frage stellen. Wenn wir versuchen, wertfreier zu beobachten und die Beweggründe des anderen wirklich verstehen zu wollen. Auch mal durch bloßes Nachfrage? Hin zu statt weg von…

Vielleicht gelingt es uns dann, neue, ganz kreative und konstruktive Wege zu gehen, um gemeinschaftliche Lösungen zu finden und eine Situation (oder was auch immer) wertfrei hin- und anzunehmen, was sie letztendlich nur ist: eine Situation.

Einige von Euch waren live bei unserem letzten Geistesblitz-Event ‚Spiegel Dich im Pferd“ dabei. Wir haben Euch eine kleine Sequenz zusammengestellt und Uschi Weidenbusch-Baist (Hof Akita), die Fachfrau in Sachen Pferde und innere Führung, kommentiert es für Euch!

Pferde an der Heuraufe

Wenn Du jetzt (wieder) Lust und Laune bekommen hast, beim nächsten „Beobachtungs-Event“ dabei zu sein, dann melde Dich hier für den nächsten Event an:

Anmeldung zum Werkstatt Tag

Alle 3 Monate – Kostenfreier Event auf dem Hof Akita

Wir freuen uns, wenn Du uns schreibst, wie Dir die Pferdesequenz gefallen hat oder was Dir im Zusammenhang mit dem Thema Pferd und/oder den mentalen Geistesblitzen ein- oder auffällt!

Mit Herz, Leidenschaft und Überzeugung, Dein WARUMWerkstatt-Team

Spiel mit dem Change-Würfel

Selbstwirksamkeit – Spiel mit uns den Change-Würfel

Das Gefühl der Kontrolle über
das eigene Leben ist die
wichtigste Voraussetzung für
körperliche und seelische
Balance.
­- R.K. Sprenger –

Kannst Du Dich noch an unseren Newsletter im Mai erinnern? Weißt Du noch, was wir geschrieben haben? Nein? Dann hier noch einmal der Anfang:

„Auf einmal ist alles anders. Ein für uns nicht sichtbares „Etwas“, hält uns plötzlich in Schach und dirigierte in jeglicher Hinsicht unseren Alltag. Verbote und Einschränkungen folgten…“

Alles war geplant, fix und fertig. Das Thema stand. Wir waren bis vor einer Woche vorbereitet, Euch einen wunderbaren Geistesblitz-Abend anzubieten. Nun müssen auch wir uns leider den Regeln der Quarantäne beugen.
Aber wir wären nicht die, die wir sind, wenn es uns nicht gelingen würde, das Beste aus der Situation zu holen und uns eben NICHT aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Wir wollen durch die neuen Herausforderungen weder blockiert, vernebelt noch handlungsunfähig sein.

Nein.

Daher möchten wir Dich stattdessen zu unserem
kostenfreien Zoom-Event am 25.09.2020
von 19:00 – 21:00 Uhr einladen.

Lasst uns gemeinsam die „Gleichgewichtsfresser“ entschlüsseln und die Aspekte Deiner Selbstwirksamkeit wieder ausbalancieren.

Zusätzlich schicken wir Dir unseren Change-Würfel als PDF, verbunden mit der Bitte, diesen auszudrucken. Denn brauchen wir nämlich, um spielerisch unser Potential wieder zu erkennen und auszuschöpfen.

Wenn Du dabei sein möchtest, melde Dich unter info@warumwerkstatt.de kurz an, damit wir Dir die Zugangsdaten senden können, oder einfach hier:



Haben wir Dich wieder neugierig gemacht?
Dann wähl dich ein und mach mit. Der Spaß und die Erleuchtung kommen nicht zu kurz. Versprochen.

WebWerken: Wendepunkt statt Wendehals – Teil 3

Wendepunkt statt Wendehals – Deine Veränderung aktiv und systematisch gestalten

Online-Workshop

„Ach was”, sagte Pippi.

“Wenn das Herz nur warm ist und schlägt, wie es schlagen soll, dann friert man nicht.

(Aus Pippi im Taka-Tuka-Land)

Lege deine Hand auf´s Herz: Wann hast du dich das letzte Mal mit deinen Potentialen beschäftigt? Macht man ja auch nicht so gerne, oder? Wer klopft sich denn schon auf die Schulter und lobt sich selbst für etwas Tolles. Nein, eher verbringen wir schlaflose Nächte, weil wir darüber nachdenken, was wir alles wieder falsch gemacht haben oder passieren könnte, wenn wir dieses oder jenes tun oder auch nicht.

Sich selbst besser kennen zu lernen, heißt auch, sich mit seinen Potentialen und Stärken zu beschäftigen. Ich betone Stärken, nicht Schwächen. Sich herunterzuziehen, können wir doch alle mit Bravour, richtig?

Wenn ich hingegen um meine Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen weiß, dass friere ich nicht, wie Pipi sagt. Dann bin ich meiner Selbst bewusst. Dann gehe und entwickle ich mich in eine Richtung, die mir gut tut, die zu mir passt und stimmig ist. Dann bin ich in Einklang und Treue zu mir selbst. Und komischerweise flutschen dann auch die Dinge die ich anpacke.

Bis ich jedoch dahin komme, plagen mich Selbstzweifel. Die kommen nämlich erschwerend dazu, oftmals genährt aus Prägesätze wie „ich bin nicht gut genug“ oder ähnliches.

Nun ist es aber so, dass wir vieles vom eigenen Können als selbstverständlich hinnehmen und gar nicht mehr erkennen, dass es ein Ausgangspunkt für „noch mehr“ sein könnte, also etwas, was sich bei genauerer Betrachtung entfalten ließe.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es – auch wenn es vordergründig nach Kraut und Rüben ausschaut – einen roten Faden in uns gibt. Den gilt es aufzunehmen. Hilfreich kann dabei so etwas wie biografisches Arbeiten sein. Ich stelle mich den Fragen, was habe ich als Kind schon gerne gemacht? Wovon haben meine Eltern anderen Menschen gerne über mich erzählt? Etc. Etc. Nützlich ist es, die Antworten auf diese oder ähnliche Fragen niederzuschreiben. Dann lässt sich nämlich eine Konstante finden. Eine Konstante ist ähnlich wie eine Orientierung. Nur mit dem Unterscheid, du hast jetzt einen roten Faden in der Hand und nicht nur einen Wegweiser. Den Faden kannst Du aufnehmen, weiterspinnen, häkeln, stricken, vernähen und vieles mehr. Dadurch verfestigen sich deine Potentiale und Stärken. Sind plötzlich mit dir verwoben, stützen und halten dich. Je mehr du dich mit ihnen beschäftigst umso mehr lernst und erfährst du über dich.

Und du wirst es nicht glauben, sie werden dir in Fleisch und Blut übergehen und für dich wie Routinen werden.

Routinen sind für unser Wohlergehen und für das Erreichen von Zielen wichtig. Wir brauchen sie, denn unser Gehirn ist ständig in Action und damit beschäftigt, vorauszusagen, was als Nächstes passieren könnte. Ruhen wir auf einem stabilen Fundament, sind wir gelassener auf dem Weg des Abenteuers, haben die nötige Kraft für die Eroberung des neuen Unbekannten und halten unseren Fokus fest im Blick.

Jetzt nachdem du alle Blogs und Hinweise zu unserem Online-Workshop verfolgt hast, konntest du hoffentlich das „innere Haus“ der WARUMWerkstatt® im Blick auf Veränderungsprozesse erkennen:

  1. Wir von der WARUMWerkstatt® lieben das Leben. Es gibt keinen Stillstand, alles ist Veränderung. Es geht darum, in Einklang, Stimmigkeit und Treue zu sich selbst zu kommen. Im beruflichen als auch im privaten Bereich.
  2. Wir glauben an die Macht und Möglichkeiten deiner Ressourcen, Potentiale und Stärken.
  3. Es hat keinen Sinn, sich nicht seinen Ängsten und Emotionen zu stellen. Mache sie dir zu Eigen und entfalte aus ihnen das Positive.
  4. Es lohnt sich tiefer in sich einzusteigen, um ein stabiles Fundament deiner individuellen Orientierung und Routinen zu bauen.
  5. Wir lieben den Austausch untereinander und das Wachstum aneinander. In Wertschätzung, Respekt und Wahrhaftigkeit.

Vielleicht ist unser Online-Workshop genau das Richtige für dich? In einer kleinen Gemeinschaft und deinem vorab geklärten Anliegen, gehen wir systematisch, Schritt für Schritt, gemeinsam deine individuelle Lösung an.

Wir von der WARUMWerkstatt® freuen uns auf Dich!

Von Herzen und mit Leidenschaft, Michaela Aragonés

PS: der Räuber Hotzenplotz will auch noch mal was sagen…

„Her mit den Bratwürsten und dem Sauerkraut“!

WebWerken: Wendepunkt statt Wendehals – Teil 2

Wendepunkt statt Wendehals – Deine Veränderung aktiv und systematisch gestalten

Online-Workshop

Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann“, sagte der große Hase.

Das ist ziemlich hoch, dachte der kleine Hase.

Ach, wenn ich doch auch nur so lange Arme hätte.

Sobald man sich mit seinen Gefühlen beschäftigt, stößt man schnell auch auf den Begriff Emotion. Und wenn man dann für sich kurz überlegt, was der Unterschied ist, kann man das erstmal gar nicht so genau erklären, richtig?

Die Begriffe Emotion und Gefühle werden häufig als Synonym verwendet, dabei sind Gefühle nur ein Teilaspekt von Emotionen.

Emotionen sind eine akute Reaktion auf ein dir bedeutsames Ereignis.

Wohingegen das Gefühl nur das bewusste Erleben ist, umfasst die Emotion mehrere Ebenen:

  1. das bewusste Gefühl
  2. deine veränderte Bereitschaft zu handeln
  3. körperliche Reaktion wie (Muskelanspannung, Herzrasen, Schwitzen,…)
  4. dein Ausdruck wie Mimik, Gestik oder auch Tonfall
  5. deine Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, dein Denken und auch dein Erinnerungsvermögen

Viel mehr gibt es da gar nicht zu sagen. Wichtig ist nur, dass uns klar ist, dass zu deinen Emotionen noch viel mehr gehört als das bewusste Erleben.

Dein kompletter Körper, dein Geist und deine Seele reagieren darauf.

Gefühle haben bestimmte Funktionen und helfen dir, dich zu orientieren. Sie geben Aufschluss darüber, was du brauchst (deine Bedürfnisse), wo deine Grenzen sind und was du tun musst, damit es dir gut geht. Bei den körperlichen Bedürfnissen und entsprechenden Gefühlen ist das den meisten Menschen bewusst. So signalisiert dir dein Hungergefühl, dass du etwas essen musst.

Aber leider gibt es neben den Gefühlen, die auf deine körperlichen Bedürfnisse hinweisen, auch Gefühle wie Angst, Wut, Scham, Peinlichkeit oder Stolz, die deine sozialen Bedürfnisse nach Liebe, Anerkennung oder Geborgenheit prägen.

Eigentlich sollen dich Gefühle dazu bringen, dass du handelst.

Besonders in lebensbedrohlichen Situationen ist das überaus wichtig. Stell dir mal vor, du hättest keine Angst, wenn sich vor dir eine giftige Schlange über den Weg schlängelt.

Andauernd wägt deine innere Stimme ab, wie du einzelne Situationen einzuschätzen hast und was du am besten tun, denken und ausdrücken sollst, damit deine Bedürfnisse befriedigt werden.

Das Gefühl, dass du dann bewusst erleben kannst, hat etwas damit zu tun, welche Bedürfnisse du in dir hast. Welche davon bedroht sind, welche befriedigt sind und welche eben noch nicht.

Das führt dich dazu, dass du motiviert bist und zielgerichtet handelst. Wäre alles in deinem Leben bedeutungslos und nichts würde ein Gefühl in dir auslösen, wärst du ziemlich planlos, verloren und aufgeschmissen.  

Soweit so gut.

Aber leider reicht dein reines logischen Denken nicht alleine aus, um dich für etwas zu motivieren und zu handeln. Stehen Veränderungen an, ob Kleine oder Große, tauchen plötzlich Ängste in uns auf. Irrationale Ängste. Denn Veränderungen sind keine Schlangen, die uns vergiften könnten oder Tiger, der uns frisst. In erster Linie ist eine Veränderung eine Veränderung – nicht mehr und nicht weniger. Nur ein Wort. Alles was damit zusammen hängt, Entscheidungen treffen, Konsequenzen aushalten und sich aus der Komfortzone herausbewegen, spielt sich lediglich zwischen unseren beiden Ohren ab. Es sind unsere Gedanken, die uns (irrational) Angst machen, uns abhalten etwas zu tun, zu verändern.

Verinnerliche mal eine Situation in deinem Leben, in der du deine Angst überwunden hast und es zu einer Veränderung kam. Wie war es danach? Warst du nicht voller Stolz und fragtest dich danach, warum habe ich eigentlich vorher so lange gezaudert?

Nun denn, hier eine Überlegung von mir:

Zwischen dem ersten Schritt, dem gehen und dem zweiten Schritt, eine Veränderung folgen zu lassen, ist ein Raum. In diesem Raum sind in dir die Funken von Hoffnung, Glaube, Zuversicht, Mut und Kraft und vieles mehr vorhanden.

All das fängt langsam aber sicher an zu sprühen, wenn das große Ganze „sieht“, dass du dich und deine Ängste überwinden willst. Denn wie kann es sein, dass du plötzlich den Weg einer möglichen Lösung vor Augen hast und Wochen zuvor dich mit deinen Gedanken immer nur im Kreis gedreht hast?

Der Schlüssel liegt darin, die Tür zu deinem Raum zu öffnen. Dort findest du deine gute innere Leitlinie, auf die du vertrauen kannst und dir Hinweisschilder und Wegweiser bereithält. Sie zeigen dir eine Richtung an, geben dir eine Orientierung.

Das innere „Haus“ deiner Orientierung stellt sich nämlich deiner Ängste, Bedenken und Gedankenstrudel.

Frage dich in deinem Leben fortwährend: „Was möchtest du vom Leben? Im Hier und Jetzt? Was ist dir wichtig? Was macht dich aus? Was willst du erreichen, was ist eher nicht deins? Welche Rahmenbedingungen willst du akzeptieren, welche nicht?

Die Antworten auf diese Fragen brauchen Zeit, denn wir sind nicht losgelöst aus allem und leben wie die Eremiten in der Höhle. Tagtäglich sind wir den Einflüssen und Prägungen unserer verschiedenen Lebensbereiche ausgesetzt: Familie, Freunde, Freizeit, Beruf, Gesundheit usw.

Es braucht Geduld und Gelassenheit, die Einflüsse und Prägungen auseinanderzudröseln, um in dein inneres Haus der Orientierung zu kommen. Und mein Lieblingsspruch von Martin Buber an dieser Stelle: Man wächst am DU und nicht nur am ICH“.

Vielleicht ist unser Online-Workshop genau das Richtige für dich. In einer kleinen Gemeinschaft und deinem vorab geklärten Anliegen, gehen wir systematisch, Schritt für Schritt, gemeinsam deine individuelle Lösung an.

Wir von der WARUMWerkstatt® freuen uns auf Dich!

Von Herzen und mit Leidenschaft, Michaela Aragonés

PS: Ein kleiner Gedanke von Michel aus Lönneberga…

„Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird es von ganz allein.

WebWerken: Wendepunkt statt Wendehals – Teil 1

Wendepunkt statt Wendehals – Deine Veränderung aktiv und systematisch gestalten

Online-Workshop

Alice zum weißen Hase: „Wie lange ist für immer?“

Der Hase: “Manchmal nur eine Sekunde.“

Wir alle wünschen uns, voller Stolz in den Spiegel eigener Wünsche und Pläne zu schauen und zu wissen, welche Ressourcen uns im Veränderungsprozess tatkräftig unterstützt haben und dies auch weiterhin tun werden. Egal, welche Herausforderungen in der Zukunft anstehen.

Am Anfang einer Veränderung stehst du in deiner gewohnten und komfortablen, manchmal etwas langweiligen oder unzureichenden „Welt“.

Du hast es dir jedoch in deiner „Welt“ gut eingerichtet, es läuft irgendwie und eigentlich ist ja alles gar nicht so schlimm. Dennoch nagt etwas in dir, meldet sich von Zeit zu Zeit. Mal mehr, mal weniger stark. Deine Unzufriedenheit wächst, du beobachtest an dir, dass du dich im Umgang mit anderen Menschen veränderst.

Reagierst oft über Gebühr, brichst unerwartet in Tränen aus oder ziehst dich zurück. Willst den Abend eher alleine verbringen als in Gesellschaft deiner Freunde, Partner oder Familienmitgliedern. Du lenkst dich weiterhin mit Nichtigkeiten ab, gehst deinem Alltag nach und ignorierst deine innere Stimme. Der Ruf, endlich etwas zu unternehmen, wird jedoch immer lauter. Du verharrst. Du leugnest. Du redest es schön. Du willst es einfach nicht wahrhaben. Bis es nicht mehr auszuhalten ist…

Kommt dir das etwas bekannt vor?

Sich in den Prozess einer Veränderung hineinzubegeben, Dinge in die Tat umzusetzen, braucht wirklich Mut und Überwindung. Eigentlich wollen wir etwas verändern, wären auch voller Tatendrang, aber die Veränderungen machen uns gleichzeitig Angst.

Warum? Weil wir erstens nicht wissen, was uns in dem Neuen erwartet und uns zweitens das Ungewisse wie eine Verschlechterung des Jetzigen daherkommt. Würden wir ja durch die Veränderung ein unbekanntes Terrain betreten und wären unserer Sicherheit und Stabilität, was uns das Alte bietet, plötzlich „entmächtigt“.

Die vermeintliche Macht von Stabilität und Sicherheit hilft uns, dass unserer Energie- und Kraftreserven gefüllt bleiben. Wir können aus ihnen für die Bewältigung des restlichen Alltags mit seinen Herausforderungen schöpfen. Lieber halten wir an dem Alten fest, auch wenn wir merken, dass es uns nicht gut tut. Aber bald hilft all das Verdrängen nicht mehr, das Abstrampeln, faule Kompromisse eingehen und sich gegen sich selbst zu stellen.

Alles geht nur bis zu einem gewissen Punkt, dann will die „Alice“ in dir ins Wunderland und Bob der Baumeister endlich losackern.

Ich kenne diesen Punkt nur zur gut, wie oft stand ich in meinem Leben vor dem Spiegel und der Grube. Nicht wissend, was mich erwarten würde, nicht wissend, welche Schritte ich gehen werde und ob ich die Konsequenzen meiner Entscheidungen tragen und nicht bereuen würde. Nein, habe ich nicht, nie. Auch dann nicht, wenn die neuen Wege anfangs nicht einfach waren, ich mich oft alleine fühlte und mir die Nächte sehr dunkel erschienen.

Aber je mehr ich mich mir selbst stellte, wusste ich, worauf ich mich verlassen konnte. Kristallisierte und verfestigte sich meine Kraft- und Energiequelle und die damit verbundenen Ressourcen, aus denen ich immer wieder schöpfen kann, ohne dass sie versiegen.

Denn rück- und vorwärtsblickend kann ich sagen, dass das „Verändern“ nicht von heute auf morgen geht, nicht im Kleinen, nicht im Großen. Alles ist ein Prozess, ein Weg. Auf diesem Weg stellen sich dir eben deine Ängste und Emotionen, du verlierst auch mal wieder ein klein wenig die Orientierung oder kommst aus deiner Routine, deinem Fokus. Das ist ganz normal, wir sind ja auch keine Maschinen, die nur funktionieren. Aber mit dem Urvertrauen zu deinen Ressourcen und Stärken geht es einfach leichter.

Komm, nun möchte ich dich von Herzen einladen, es nicht “nicht anzugehen”! Wir haben nur dieses eine Leben, zumindest jetzt.

Und nun kommt (m)eine Weisheit, bei der meine Tochter immer die Augen rollt, obwohl ich glaube, sie findet es trotzdem gut: „Gedanken sind gelebte Materie.

Vielleicht ist unser Online-Workshop genau das Richtige für dich. In einer kleinen Gemeinschaft und deinem vorab geklärten Anliegen, gehen wir systematisch, Schritt für Schritt, gemeinsam deine individuelle Lösung an.

Wir von der WARUMWerkstatt® freuen uns auf Dich!

Von Herzen und mit Leidenschaft, Michaela Aragonés

PS.: Ein kleiner Nachtrag am Ende:

Er: “Hast du meine Bob-der-Baumeister-Uhr gesehen?“

Sie: „Liebling, du bist 35 Jahre alt und leitender Angestellter.“

Er „Du meinst, ich habe sie im Büro vergessen?“

Aufschieberitis trifft auf Pferd

Aufschieberitis trifft auf Pferd… entfällt

siehe Online Angebot am 25.09.2020

Nachfolgetermin zu unserem Dauerbrenner

Wie wir beim letzten Geistesblitz-Abend festgestellt haben, neigen wir oftmals dazu, dass wir unangenehme Tätigkeiten – wie das Lernen für Prüfungen, das Erledigen der Steuererklärung oder das Öffnen vermeintlich schlimmer Briefe, , das ständige Zuspätkommen zu Terminen, etc. – lieber „aufschieben“ als sie sofort zu erledigen.

Manchmal kann dieses Aufschieben ein solches Ausmaß annehmen, dass wir erheblich darunter leiden und uns innerlich ständig unter Druck gesetzt fühlen.

Prokrastination, so die wissenschaftliche Bezeichnung, ist zwar in vielen Fällen ähnlich, aber es gibt verschiedene prokrastinationsfördernde Faktoren:
Probleme in der Prioritätensetzung, mangelnde oder unrealistische Planung, Schwierigkeiten in der Abgrenzung gegen alternative Handlungstendenzen, Defizite im Zeitmanagement oder in der Konzentrationsfähigkeit, Abneigung gegen die Aufgabe, Angst vor Versagen oder Kritik, Fehleinschätzungen der Aufgabe oder der eigenen Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.

Wer aber wirklich produktiv sein möchte, sollte sich seinen „fördernden Faktoren“ bewusst werden und mit den Ausreden endgültig Schluss machen.
Dabei wollen wir euch unterstützen!

Und ihr werdet es nicht für möglich halten, wir tun es wieder mit tatkräftigem Einsatz  unserer Pferde. Diesmal haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen – es wird spannend und überraschend sein.

Haben wir euch wieder neugierig gemacht?
Dann komm und mach mit. Der Spaß und die Erleuchtung kommen nicht zu kurz. Versprochen.

Erzähl’s doch mal dem Pferd

Unser nächstes Event widmet sich dem ABC-Modell, auch erprobt am Pferd…

DONNERSTAG, 23.07.2020 18:30 BIS 21:00 UHR – HOF AKITA, DIETZENBACH

Wie immer stellen wir ein alltagstauglichkeit Modell vor, diesmal aus dem Bereich strategisches Selbstmanagement. Wir zeigen auf, wie es unseren Gedankenstrudel systematisch bändigen und ordnen kann. Die Pferde werden uns dabei im praktischen Teil behilflich sein.

Wir freuen uns darauf, etwa die Hälfte der Zeit draußen mit Euch auf dem Hof zu verbringen. Je nach Wetterlage werden wir entweder auf dem Platz (ohne Dach) oder in der Halle Übungen durchführen. Bitte wählt Eure Kleidung entsprechend. Jeans und festes Schuhwerk sind bestens ggf. auch an Westen oder Regenjacken denken.

Wir freuen uns auf Euch, Michaela, Andrea, Uschi und Julia

SWOT-Analyse mit Pferd

Was macht die Krise mit uns?

KLARHEIT MIT SWOT

Auf einmal war alles anders.
Ein für uns nicht sichtbares „Etwas“, hielt uns plötzlich in Schach und dirigierte in jeglicher Hinsicht unseren Alltag.
Verbote und Einschränkungen folgten, viele Menschen erlitten Leid in Krankheit und Trauer, Existenzen auf dem Scheideweg. Eine nie erwartete Bedrohung steht also direkt vor unserer Tür.
So etwas kannten wir doch nur aus Filmen, oder? Doch nicht hier bei uns in Deutschland oder in Europa… .
Plötzlich war uns allen klar, in welchen Abhängigkeiten, wir als Gesellschaft und jeder für sich betrachtet, steht.
Alles wurde infrage gestellt, Routinen unterbrochen.

Aber – es gab nicht nur Stillstand, richtig? Gab es nicht auch Platz für eine veränderte Achtsamkeit, spontaner Hilfsbereitschaft, unerwartet kreativer Lösungen, freundliche Solidarität und echtes Interesse am anderen?

Zwar konnten nicht alle, so wie die Natur, durch das Nachlassen von Hektik und dem Immer-Nur-Funktionieren-Wollen, aufatmen. Manche von uns fanden sich plötzlich in neuen Herausforderungen des „Immer-erreichbar-seins“ wieder.
Was verbirgt sich hinter den Schlagworten: Homeoffice, Homeschooling und „Wir machen es jetzt Digital“?
Wie schnell verliere ich MICH in diesem Sumpf?

Für uns alle rücken große Fragen, in das Zentrum unseres Seins:
Was macht diese unsichtbare Bedrohung tatsächlich mit mir?
Wo an welcher Stelle verliere ich mich selbst und lasse mich durch andere Meinungen und Einstellungen verunsichern?
Warum und wodurch werden in mir Ängste geweckt?
Warum falle ich in eine Lethargie, werde handlungsunfähig?
Welche Hindernisse oder (schön verdrängte) Schatten vergangener Tage stellten sich mir in den Weg,
von denen ich glaubte, sie seien längst abgearbeitet?
Wo ziehe ich Grenzen, komme wieder zu mir selbst und finde neue, ungeahnte Ressourcen, die mich in eine andere Energie bringen?

Wenn wir diese Krise als „geschenkte“ Zeit zum achtsamen Wahrnehmen, zum Nachdenken UND zum Umdenken nutzen, dann kann Großes entstehen. Lasst uns gemeinsam diese Chance ergreifen und die Gelegenheit nutzen, anders auf unser Leben zu schauen. Vielleicht gelingt es uns, der Wirklichkeit eine wahrhaftig, besser Wendung zu geben. Zum Wohle aller und uns selbst.

Wir haben das Thema „SWOT-Analyse mit Pferd“ an die Fragen dieser aktuell dynamischen Zeit angepasst. Erleben Sie mit den Pferden ungeahnte Erfahrungen. Leicht und unbeschwert finden Sie die Antworten durch Ihre Gedanken und Gefühle.

Wir freuen uns auf Sie!